Gemeinde Dedelstorf will in diesem Jahr einige Vorhaben angehen: LED, Hinweisschilder und W-Lan

Bauernende als großes Projekt

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Der Ausbau der Straße Bauernende in Weddersehl ist eines der großen Vorhaben der Gemeinde Dedelstorf in 2018.

Gemeinde Dedelstorf. Im noch jungen Jahr 2018 steht für die Gemeinde Dedelstorf einiges auf der To-do-Liste: Ein wichtiges Vorhaben ist der Ausbau der Straße Bauernende in Weddersehl über die Dorferneuerung (das IK berichtete).

„Die Maßnahme wird jetzt ausgeschrieben“, sagt Bürgermeister Bernd Rodewald.

Bernd Rodewald

In diesem Jahr wird die Gemeinde die Abstufung der K 9 zu einer Gemeindeverbindungsstraße ereilen. „Das ist durch den Landkreis so gewollt“, sagt Rodewald. Bei einem Ortstermin mit Landkreisvertretern habe die Kommune klar gemacht, dass sie die K 9 nur übernehme, wenn die freie Strecke und die Ortsdurchfahrt vorher saniert werden würden. „Es wird ein Ausbauvertrag erarbeitet, wie saniert wird, und ein Übernahmevertrag, mit welchen Rechten und Pflichten wir die K 9 übernehmen“, schildert Rodewald die Vorgehensweise. Das werde in den politischen Gremien diskutiert – und dann zugestimmt oder nochmal mit dem Landkreis besprochen.

Die Kommune wird in 2018 weiter die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED vorantreiben. „Wir würden gern dieses Jahr einen kompletten Ortsteil auf einmal umrüsten“, sagt Rodewald. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises werden die Hinweisschilder, etwa für Radwege, in der Gemeinde nach und nach aufgearbeitet oder ausgetauscht – die Kommune trägt die Materialkosten, der Kreis den Aufbau.

Die Familien- und Wohnbauförderungszuschüsse werden aufrechterhalten. Für den Erhalt der Straßen, Wege und Plätze sollen 30 000 bis 50 000 Euro in die Hand genommen werden. Außerdem wird das freie W-Lan am Oerreler Sportplatz umgesetzt.

Der Ausbau des Spielplatzes in Oerrel wurde durch den Gemeinderat auf 2019 verschoben. Da 2017 keine Förderanträge über die Dorferneuerung gestellt wurden, gilt für dieses Jahr wieder der Stichtag 15. September für Anträge. „Das wollen wir nutzen“, sagt Rodewald. Denn die Kommune will den Spielplatz aufwerten: Es soll einen neuen Zaun geben, die Spielgeräte sollen neu konzipiert und auch neu aufgeteilt werden. Die Verwaltung will laut Rodewald noch klären, ob statt über die Dorferneuerung auch ein Antrag über das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ möglich ist. Letzteres wäre für die Kommune mit einem Eigenanteil von einem Drittel der Kosten attraktiver.

Bei der Dorferneuerung müssen die politischen Gremien entscheiden, welche Maßnahmen der Priorität 2 beantragt werden sollen. Dazu gehört als Vorhaben die Straße Buschfeld in Langwedel. Dabei müsse man überlegen, ob man angesichts der abgängigen Strecke einen Antrag für einen Neubau stellen wolle, so Rodewald.

Für den Bürgermeister gehört außerdem auch die K 8 mit der Repker Ortsdurchfahrt dazu, letztere sei abgängig. „Die Straßenbreite ist zu schmal.“ Man habe mit dem Landkreis ausgemacht, die Ortsdurchfahrt gemeinsam anzupacken. „Wir werden den Gehweg sanieren“, sagt Rodewald. Doch es sei die Frage, ob es damit getan sei. Vielleicht müsse man den Gehweg auch verschwenken. „Wenn wir ihn verlegen, werden wir voraussichtlich Fördergelder beantragen.“ Es soll versucht werden, dies 2019 hinzubekommen. Versprechen könne man dies aber nicht, da es auch vom Arbeitsaufkommen abhänge.

Das alles gelte es jetzt zu besprechen, Ziel sei ein Gesamtkonzept für die Förderanträge für 2019, sagt der Bürgermeister.

Rodewald bedankt sich bei den Ehrenamtlichen in den Vereinen. „Sie gestalten konstruktiv mit und sorgen für den Zusammenhalt in der Bevölkerung.“ Der Dank des Bürgermeisters geht außerdem an die Gemeindehelfer. „Sie sind wichtig für die Kommune und leisten einen großen Beitrag.“

Von Paul Gerlach

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