Dedelstorfer Haltestellen sollen umgestaltet werden / K 9 ab Lingwedel: Abstufung für 1. Januar 2019 angepeilt

Ja zum barrierefreien Ausbau

+
In der Prioritätenliste für den Ausbau von barrierefreien Bushaltestellen innerhalb der Gemeinde Dedelstorf steht die Bushaltestelle an der Schulstraße von Oerrel an zweiter Stelle. 

oll Dedelstorf. Um die Abstufung der Kreisstraße von Lingwedel nach Dedelstorf (K9) ging es jetzt im Dedelstorfer Planungs- und Bauausschuss.

Hans-Werner Müller und Uwe Peters von der Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Gifhorn waren bei der Sitzung dabei, um Fragen direkt klären zu können. Hans-Otto Pape (FWD) sagte, dass man in den bereits geführten Diskussionen und Verhandlungen mit dem Landkreis einen Konsens gefunden habe, der für beide Seiten halbwegs tragbar sei. Deswegen solle der Ausschuss der Verwaltungsvorlage zustimmen. Die Einzelheiten regelt eine Umstufungsvereinbarung zum 1. Januar 2019, die auch im Detail die Baumaßnahme beschreibt, die noch vor der Rückgabe an die Gemeinde Dedelstorf durch den Landkreis zu erfolgen hat. Der Ausschuss stimmte der Vorlage einstimmig zu.

Haltestellen im Blick

Ebenfalls einstimmig fiel die Empfehlung an den Rat zum barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen in den Ortsteilen der Gemeinde aus. Dabei legte der Ausschuss noch einmal die Prioritäten fest. Gewünscht ist der Ausbau in der Reihenfolge Dedelstorf, Oerrel, Langwedel, Repke, Weddersehl, Lingwedel und Allersehl. Heinz Gödecke vom Bauamt der Samtgemeinde Hankensbüttel erinnerte daran, dass der Zuschuss bei 87,5 Prozent liege und die Anträge gemäß der Prioritätenliste gestellt werden sollten. Der Ausschuss ergänzte den Beschluss: Er möchte noch eine Bereisung – auch mit Vertretern der VLG und des Planungsbüros –, um die Kosten für die Umbauten der Haltestellen deutlich zu definieren.

Bezüglich einer forstwirtschaftlichen Wegebaumaßnahme hat ein Anlieger aus Lingwedel den Ausbau bei der Gemeinde beantragt. Dabei handelt es sich nach Darstellung der Gemeinde um eine forstwirtschaftliche Angelegenheit: Damit werde die Gemeinde nicht konfrontiert, weil sie dort keine Waldflächen besitze. Die Mitglieder des Ausschusses stimmten daher einstimmig gegen den Antrag, befürworteten jedoch den Ausbau des Forstweges – unter der Voraussetzung, dass die Grundstückseigentümer beziehungsweise Waldbesitzer die Kosten des Ausbaus in voller Höhe selbst tragen. Denn die Gemeinde sei finanziell nicht dazu in der Lage, sich an den Kosten zu beteiligen, so die einstimmige Empfehlung.

Start bei Kinderspielplatz

Auch der Rückbau eines Wirtschaftsweges in Langwedel, der in den 70er Jahren mit Asphalt hergestellt wurde, soll nun aus Kostengründen nicht mehr in gleicher Weise saniert werden. Der Ausschuss empfahl einmütig einen Ausbau mit einer wassergebundenen Decke (Schotterbauweise). Sie würde rund 20 000 Euro kosten – und damit 10- bis 15 000 Euro weniger als eine Asphaltdecke.

Bürgermeister Bernd Rodewald informierte zum Schluss über die derzeitige Beschaffung von Spielgeräten für den vorgesehenen Kinderspielplatz in Repke, der nun von den jungen Eltern in Angriff genommen wurde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare