Hankensbüttel: Bürgemeister Martin Rausch lädt zum Neujahrsgespräch ein / Lob für Ehrenamt

Bachwanderweg wird verlängert

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Die musikalische Umrahmumg beim Neujahrsempfang übernahmen Claudia und Martin Kasprzyck.

Hankensbüttel. Mehr als 50 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Vereinen nahmen am Sonnabend am Neujahrsgespräch der Gemeinde Hankensbüttel teil.

Zu den Gästen gehörten auch die Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp, der Ehrenbürger und langjährige Verwaltungschef Gerhard Czichos und der Ehren-Samtgemeindebürgermeister Werner Deeken. Für Bürgermeister Martin Rausch war die Veranstaltung im Café Schmidt die erste Amtshandlung seit Mitte Dezember, als ihn ein herber gesundheitlicher Rückschlag ereilt hatte. „Ich bin wieder da“, sagte Rausch und stimmte die Gäste mit Optimismus, aber auch Nachdenklichkeit auf das noch junge Jahr ein.

Bürgermeister Martin Rausch hatte zum Neujahrsgespräch eingeladen.

Der Dank des Bürgermeisters galt allen, die sich im öffentlichen Leben für die Gemeinde und ihre Bürger engagieren. Er lobte das „Netz, das aus der Tätigkeit von Mitmenschen gewebt wird“ und attestierte Hankensbüttel und seinen Einwohnern vielfältiges Potenzial, das auch genutzt werde. Dieses Netz sei aber auch eins, das gepflegt werden müsse, meinte Rausch und verwies in dem Zusammenhang auf die niedrige Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl: Die Verweigerung bei der Wahl sei über kurz oder lang auch eine Abkehr von der Gesellschaft. Deshalb sei allen zu danken, die Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe machen.

Für Hankensbüttel gibt es in vielen Bereichen erfreuliche Perspektiven. Rausch verwies auf die Attraktivitätssteigerung des Gewerbeviertels am Handwerkerring, auf die Sanierung von Gebäuden im Ostpreußenviertel und auf eine stattliche Zahl von privaten Neubauten. Ebenfalls positiv: Für die Fortführung des Bachwanderweges konnten 70000 Euro an Fördergeldern aus dem Leader-Topf eingeworben werden, das Projekt soll in diesem Jahr umgesetzt werden. Darüber hinaus sei, so Rausch, das ehemalige Postgebäude sei „endlich verkauft“, mit dem Investor stünden nun Gespräche an. 2013 sei auch das Jahr, in dem innerorts diverse Straßensanierungen anstehen.

Dass alle Welt sich fragt, was aus dem Supermarkt-Projekt in der Dorfmitte wird, ist dem Bürgermeister bewusst: „Trotz aller Bemühungen müssen wir feststellen, dass sich nichts getan hat.“ Aufgrund der privatrechtlichen Situation könne die Gemeinde derzeit – noch – nicht das Heft des Handelns in die Hand nehmen.

Als Gastredner gab Ralf Leichert, Geschäftsführer der Haus Niedersachsen gGmbH, den Gästen einen Einblick in die Arbeit seiner Einrichtung, die in diesem Jahr 40 Jahre alt wird. Den musikalischen Part beim Neujahrsgespräch übernahmen Claudia und Martin Kasprzyck mit munter-folkigen Stücken für Flöte und Gitarre.

Von Holger Boden

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