Samtgemeinde Hankensbüttel muss aufgrund finanzieller Situation aber bei einigen Vorhaben auch kürzen

In Ausrüstung und Ausstattung der Wehren wird investiert

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Die Repker Wehr in Aktion: Es laufen Planungen, in deren Zuge die Ortswehr letztlich ein neues Gerätehaus bekommen könnte.

Hankensbüttel – Die Samtgemeinde Hankensbüttel nimmt in diesem Jahr für ihre Feuerwehren wieder viel Geld in die Hand, um in deren Ausstattung und Ausrüstung zu investieren. Bei einigen Vorhaben musste aber auch einiges gekürzt werden.

Das TSF-W für die Wierstorfer Wehr soll in 2020 für 90 000 Euro neu beschafft werden. Gestrichen wurde der Einsatzleitwagen für die Gemeindefeuerwehr für 130 000 Euro. Der Ansatz für den Anbau ans Feuerwehrgerätehaus in Emmen zum Aufbewahren der persönlichen Schutzausrüstung wurde um 60- auf 20 000 Euro reduziert. Bei der Investition geht es um Spinde und die Zugausrüstung, wie etwa Jacken. Die Maßnahmen beim Anbau sollen nach dem Willen der Politik weitestgehend in Eigenleistung erfolgen, um die Kosten auf diese Weise reduzieren zu können.

Um 10 000 Euro erhöht wurde der Ansatz für die Vorplanung für den Anbau beziehungsweise den Neubau bei den Gerätehäusern in Schweimke und Repke. Bei den Gerätehäusern in Schweimke und Repke ist laut Werner Rodewald (CDU), Vorsitzender des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde, das Problem, dass ein Um- oder Anbau nötig sei, da die geplanten neuen Fahrzeuge für die Wehren dort von ihrer Größe her nicht mehr hineinpassen würden. Das TSF-W für die Schweimker Wehr und das TSF-W für Repke für jeweils 90 000 Euro sind 2021 beziehungsweise 2022 als Beschaffungen vorgesehen. „Im schlimmsten Fall sind die Gerätehäuser nicht mehr zu ertüchtigen“, schwant Rodewald Übles. In Repke laufe es wohl auf einen Neubau hinaus, in Schweimke vielleicht auch. Die Planungen dafür könnten die Wehren aber nicht alleine vornehmen.

Für 2020 und die Folgejahre ist der Neubau von Zisternen geplant – mit jährlich einer Summe von 30 000 Euro. Die Alarmfaxe für die Gerätehäuser (zwölf Dical-TOM-Melder für 10 000 Euro) sowie Notebooks für alle Gerätehäuser für 5000 Euro wurden vorläufig gestrichen. pg

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