Eutzener Unternehmer investiert 2,4 Millionen in Umbau eines Supermarktes in Hankensbüttel

Aufträge fürs heimische Handwerk

Maik und Silke Nowak mit Marktleiter Michael Genz (links).

Hankensbüttel. Es ist nicht mehr zu übersehen: Mit dem Umbau des E-Centers am Handwerkerring in Hankensbüttel wurde begonnen.

Der Markt, der inzwischen elf Jahre alt ist, soll von Grund auf saniert werden, sagt Maik Nowak, der gemeinsam mit seiner Frau Silke den Supermarkt übernommen hat (das IK berichtete).

Rund 2,4 Millionen Euro will der Eutzener Unternehmer in den Umbau investierten. Nowak und seine Ehefrau sind sich des Risikos durchaus bewusst, setzen aber auf die Region und sind davon überzeugt, dass die Menschen das Engagement auch honorieren würden.

Das Innere des Marktes wird komplett umgebaut, außerdem sollen neue Verkaufskonzepte entwickelt werden. Derzeit werden der Bereich von Ernstings Family und der Blumenladen neu eingerichtet. Ein Teil des Marktes ist bereits durch eine große Plane abgetrennt, dort entstehen neue Shops. Der nächste Schritt erfolgt nach Ostern, dann werden das Bistro und das Café umgebaut. „Sie werden modern und chic eingerichtet“, erklärt Nowak im IK-Gespräch. Wer Fragen hat oder einfach nur schauen will, was da gebaut wird, ist herzlich willkommen, wirbt Nowak um Verständnis für eventuelle Einschränkungen.

Die große Umbauphase beginnt dann am Donnerstag, 26. April. Um 18 Uhr wird das E-Center“ komplett geschlossen und öffnet seine Pforten 14 Tage später wieder, nämlich am 10. Mai um 7 Uhr. Eingebaut werden unter anderem eine energiesparende Lichttechnik (LED-Leuchten), um die Umwelt zu schonen. Der Tiefkühlbereich wird komplett verglast und es werden Ruhezonen für die Kunden geschaffen, um nur einiges zu nennen. Nach der Umbauphase wird der Supermarkt auch sonntags bis 18 Uhr geöffnet sein.

Bei der Beschaffung von Lebensmitteln setzt Nowak auf Lieferanten aus der Region. Die Vermarktung von regionalen Anbietern, es sind ungefähr 20, sei für ihn ein Muss. Durch die kurzen Lieferwege sei die Qualität der Waren besser. Hinzu komme, dass die Kunden den Lieferanten kennen würden. Es gehe auch darum bei den Landwirten und den anderen Vermarktern Arbeitsplätze zu sichern.

Auch bei der Vergabe von Aufträgen für den Umbau setzt Nowak auf die Region. So weit wie möglich werden die Gewerke an heimische Betriebe vergeben.

Nowak, der in Gifhorn geboren wurde und in Knesebeck aufwuchs, lebt jetzt mit seiner Frau Silke und dem kleinen Sohn in Eutzen. Neben dem E-Center in Hankensbüttel betreibt er den Aktiv-Markt in Wittingen, einen weiteren Supermarkt in Wesendorf und den Partyservice „Schlemmerschmiede“ in Eutzen. In Wittingen sind derzeit 25 Menschen beschäftigt, in Hankensbüttel sind es 55 Arbeitsplätze, die durch die Übernahme des Supermarktes durch den Eutzeners gesichert wurden. Insgesamt beschäftigen Maik und Silke Nowak, wie berichtet, 155 Mitarbeiter in ihren Betrieben.

Von Walter Manicke

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