Ausbau des Karl-Söhle-Weges in Hankensbüttel beginnt / Anliegerversammlung am Donnerstag

Anfang Juli kommen die Bagger

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Anfang Juli soll mit dem Ausbau des Karl-Söhle-Weges begonnen werden.

Hankensbüttel. Mit welchen Kosten die Anlieger zu rechnen haben und welche Einschränkungen sie im Rahmen der Bauphase hinnehmen müssen, das soll den Anliegern des Karl-Söhle-Weges am morgigen Donnerstag, 21. Juni, im Rahmen einer Anliegerversammlung erläutert werden.

Denn es soll losgehen mit dem Ausbau des Karl-Söhle-Weges in Hankensbüttel. Dass der Weg ausgebaut werden soll, hatte der Gemeinderat während seiner Sitzung im Februar beschlossen. Wie das aussehen soll, damit hatte sich der zuständige Verkehrsausschuss zuletzt im Rahmen seiner Sitzung am 18. April befasst (das IK berichtete).

Voraussichtlich Anfang Juli werden die Baumaschinen anrollen und mit dem Neubau der Straße beginnen, erklärt Hankensbüttels Gemeindedirektor Heinz Gödecke auf Nachfrage des IK. Wie mehrfach berichtet, müssen der Abwasserkanal und die Abwasserleitungen saniert werden. Federführend ist hier der Abwasserverband. Da der Weg, der sich in keinem guten Zustand befindet, sowieso aufgebaggert werden muss, hatte sich die Gemeinde entschlossen, den Karl-Söhle-Weg im Zuge der Kanalarbeiten gleich mit auszubauen. Die Ausschreibung der Arbeiten erfolgte deshalb auch gemeinsam mit dem Abwasserverband.

Für den Bau des Schmutzwasserkanals ist der Abwasserverband zuständig, der Regenwasserkanal, der ebenfalls erneuert werden soll, fällt in die Zuständigkeit der Gemeinde. Die Straße selbst soll auf einer Breite von 4,50 Metern mit anthrazitfarbenem Pflaster ausgebaut werden. Zwischen dem Gehweg, der durchgehend auf einer Breite von 1,50 Metern mit Rotpflaster ausgebaut werden soll, ist eine Entwässerungsgosse mit Hochbord geplant.

Für den Ausbau des Fußweges auf eine einheitliche Breite hat man sich entschieden, um die Sicherheit der Fußgänger, hier auch insbesondere der Kinder, zu erhöhen, denn derzeit ist der Fußweg, der auf der Kirchenseite verläuft, in einigen Bereichen nur einen Meter breit. Da wird es eng im Begegnungsverkehr.

Die Kosten für die Gemeinde, die mit 130 000 Euro veranschlagt waren, haben sich nach der Ausschreibung auf 144 000 Euro erhöht. Welchen Anteil davon die Handvoll Anlieger zu zahlen haben – dazu gehört in großen Teilen die Kirche – wird der Gemeindedirektor morgen Abend in der Anliegerversammlung erläutert. Sie beginnt um 17 Uhr im Bürgerhaus an der Bahnhofstraße 30.

Von Walter Manicke

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