Steinhorster Ratsleute stimmen Nutzungsvertrag zu

Fläche bei Zahrenholz: Ampeln für Windpark auf Grün

Die bei Zahrenholz geplanten neuen Anlagen werden von Steinhorst aus nicht wirklich zu sehen sein. Ohnehin steht der Steinhorster Rat dem Vorhaben positiv gegenüber und beschloss dazu jetzt einen Nutzungsvertrag.
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Die bei Zahrenholz geplanten neuen Anlagen werden von Steinhorst aus nicht wirklich zu sehen sein. Ohnehin steht der Steinhorster Rat dem Vorhaben positiv gegenüber und beschloss dazu jetzt einen Nutzungsvertrag.
  • Paul Gerlach
    vonPaul Gerlach
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Nach einigem Hin und Her zwischen Anwälten der Gemeinde und dem Projektierer steht nun auch die schriftliche Basis für die weitere Zusammenarbeit: Der Steinhorster Rat hat den Nutzungsvertrag für die Errichtung von Windenergieanlagen beim Gebiet Zahrenholz 01 beschlossen.

Steinhorst/Zahrenholz – Gleich am Tag nach dem Ratsbeschluss schickte Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer die unterschriebenen Papiere nach Cuxhaven – an die PNE AG als Windpark-Betreiber. .

Bekanntlich sollen 15 neue Windräder zwischen Groß Oesingen und Steinhorst entstehen – mit Anlagenhöhen bis 170 Meter. Die Fläche liegt im Gebiet der Gemeinde Groß Oesingen, von Steinhorst aus werden die Windräder nicht wirklich zu sehen sein. Denn diese sind alle südlich des Exxon-Mobil-Geländes an der K 1 vorgesehen.

Durch den Nutzungsvertrag gestattet die Kommune dem Anlagenbetreiber die Benutzung ihrer Grundstücke. Zudem wird so die Erschließung des Windparks gesichert. Die Laufzeit des Nutzungsvertrages beträgt 20 Jahre ab dem 1. Januar des Folgejahres der Inbetriebnahme des Gesamtvorhabens.

Die Kommune hatte ein Rechtsanwaltsbüro mit der Prüfung des Vertrages beauftragt. Doch nach der Einarbeitung der von den Anwälten vorgeschlagenen Passagen wollte PNE nicht unterschreiben und bestand auf der zuerst vorgelegten Vari-ante. Doch auch mit der von PNE gewünschten Version kann die Gemeinde leben, und so herrscht nun Einigkeit. „Das ist so okay, wie es ist“, betonte Singer bei der Ratssitzung. Klar sei auch, dass die Kommune der Energiewende nicht im Wege stehen und somit ein positives Signal senden wolle. Das tat dann neben Singer auch der Rest des Gemeinderates, der dem Nutzungsvertrag einmütig zustimmte.

Der Wunsch-Windpark ist seit vielen Jahren im Gespräch. Nun scheint also kräftig Bewegung in die Sache zu kommen. Der Projektierer wird das Vorhaben jetzt – auch mit dem Rückenwind aus der Politik – weiter vorantreiben.

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