1. az-online.de
  2. Isenhagener Land
  3. Hankensbüttel

Das alles können wir!

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null

Hankensbüttel.

Milchprodukte aus der Hofmolkerei Banse in Kakerbeck, Honig aus der Imkerei Manske in Wierstorf, Isethaler Brot aus naturverbundenem Anbau und gebacken von Café Schmidt in Hankensbüttel – die Eingangshalle des Otterzentrums Hankensbüttel avancierte gestern zum „Markt der Region. “ Projekte regionaler Entwicklung und regionale Wirtschaftskreisläufe mit ihren Erzeugnissen ins Blickfeld zu rücken – das war laut Dr. Oskar Kölsch vom Otter-Zentrum das Ziel des Marktes. Parkplätze waren gestern rar am Isenhagener See. Kölsch schätzte die Zahl der Besucher auf über 1000.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Volksbank Hankensbüttel-Wahrenholz. „Es ist bereits die zehnte dieser Art“, freute sich Kölsch, der in jedem Jahr auf ein Stamm-Team zurückgreifen kann. „Café Schmidt und die Imkerei Manske sind seit Anbeginn dabei“, sagte Kölsch.

Der Wierstorfer Imker Thomas Manske betonte: „Blühende Landschaften kann ich nicht importieren. Ich produziere Bienenhonig und -produkte aus der Region für die Region. Wichtig ist mir das persönliche Gespräch mit den Menschen vor Ort.“

Der Markt soll den Ausstellern eine Plattform bieten. Gleichzeitig. so Kölsch, verstehe sich das Otter-Zentrum als regionales Kommunikationszentrum „auf dem Weg zum regionalen Wirtschaften und bei der Suche nach Gemeinsamkeiten und gegenseitiger Akzeptanz in diesem Prozess“.

Mit welchen regionalen Produkten und Aktivitäten das Isenhagener Land aufwarten kann, das wurde gestern deutlich: Am Stand des Hankensbütteler Lorenz-Bahlsen-Fabrikladens waren die Besucher eingeladen, knackige Chips und Snacks zu probieren; am Stand der Privatbrauerei Wittingen ließen sich die durstigen Besucher Pils oder Alster schmecken. Der Iseland-Hof Albert aus Wittingen bot Landwurst vom Schwein, während die Schäferei Paulus biologisch erzeugte Iseland-Produkte zum Kauf anbot. Abgerundet wurde der Markt durch Floristik, Pflanzenölseifen und Kräuterprodukte.

Regionalentwicklung bedeutet aber auch, über Naturschutz, Landwirtschaft und nachhaltige Entwicklung zu informieren und sich auf alte Traditionen zu besinnen. Birte Hansen (12), Gertraud Meyer-Thies und Gisela Niebergall vom Heimatverein Groß Oesingen spannen denn auch gemeinsam Wolle.

Die „Medienwerkstatt Isenhagener Land“, vertreten durch Ulrich Willier, gab darüber hinaus Auskünfte über die Vielzahl realisierter Projekte und informierte über einen neuen Film: „Die Ausbildungsberufe bei Lorenz Bahlsen in Hankensbüttel.“

Von Jürgen Kayser

Auch interessant

Kommentare