Hankensbüttel: Verkehrsausschuss befürwortet Antrag der Karl-Söhle-Grundschule

Absolutes Halteverbot für Pkw

Für den gesamten Bereich der Karl-Söhle-Schule soll ein zeitlich begrenztes absolutes Halteverbot beantragt werden.
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Für den gesamten Bereich der Karl-Söhle-Schule soll ein zeitlich begrenztes absolutes Halteverbot beantragt werden.

Hankensbüttel. Nicht nur für den Vorsitzenden des Hankensbütteler Verkehrsausschusses, Herbert Buhr, war es ein altbekanntes Thema.

Mit der Einrichtung eines absoluten Halteverbotes an der Karl-Söhle-Schule in Hankensbüttel befassten sich die Ausschussmitglieder in ihrer Sitzung im Bürgerhaus.

Das Verbot beantragt hat der Schulvorstand. Es soll für den Privatverkehr zeitlich begrenzt werden, und zwar in der Zeit von 7 bis 14 Uhr. Es gehe darum, mehr Sicherheit für die Kinder zu erreichen.

Das bereits bestehende eingeschränkte Halteverbot und die Temporeduzierung auf 30 km/h reicht nach Auffassung des Schulvorstandes nicht aus, da insbesondere in den Stoßzeiten zu Schulbeginn und Schulende eine große Gefährdung der Kinder durch das hohe Verkehrsaufkommen bestehe. Da werden Kinder von Eltern abgeholt, hinzu kommen der Busverkehr und Sondertransporte durch Taxiunternehmen sowie Fahrrad fahrende Kinder, nicht zu vergessen der Durchgangsverkehr.

Im Interesse der Kinder wird ein absolutes Halteverbot im Haltestellenbereich der Karl-Söhle-Schule, Ecke Schulsstraße/Fillerberg bis zum Parkplatz „Wiese“ für den Privatverkehr beantragt.

Der Ausschuss stand dem Antrag positiv gegenüber. Die Einrichtung nutze nichts, wenn das Verbot nicht von der Polizei überwacht werde, mahnte Peter Dietz. Da sieht Gemeindedirektor Heinz Gödecke keine Probleme. Die Beamten sollten auf das Problem angesprochen werden. Der Ausschuss empfahl einstimmig, die Einführung eines absoluten Halteverbotes zu beantragen.

Von Walter Manicke

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