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Abifeier wird ausquartiert

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Die Abiturienten werden in diesem Jahr diese Stufen zur Entlassungsfeier steigen. © Foto: Peter

Hankensbüttel - Von Sabine Peter. Der doppelte Abiturjahrgang in diesem Jahr durch das neue Turboabitur nach Jahrgang 12 und der letzte Jahrgang nach Klasse 13 dürfte nicht nur Engpässe an den Universitäten und auf dem Ausbildungsmarkt verursachen, in Hankensbüttel sorgt der doppelte Jahrgang am Gymnasium für einen räumlichen Engpass – bei der Entlassungsfeier.

Wenn die beiden Jahrgänge Iota und Kappa am Freitag, 24. Juni, ihre Abiturzeugnisse bekommen, soll das nicht wie gewohnt in der Sporthalle des Gymnasiums passieren. Die Entlassungsfeier findet in diesem Jahr in der Sporthalle am benachbarten Schulzentrum statt, informiert der Leiter des Hankensbütteler Gymnasiums, Martin Hille, auf IK-Nachfrage. Die Turnhalle des Gymnasiums sei schlichtweg zu klein für die erwartete Personenzahl. Die Halle des Schulzentrums biete deutlich mehr Platz. Allein die Tribüne ist deutlich größer. Dieser Umzug sei mit der Samtgemeinde so vereinbart.

Die Ausrichtung von zwei Feiern, um dem Platzmangel noch stärker entgegen zu wirken, ist laut Hille nicht vorgesehen. „Die beiden Jahrgänge sind mittlerweile ein Jahrgang geworden“, sagt der Schulleiter. Das Gymnasium rechne derzeit mit 210 zu entlassenden Abiturienten, von denen jeder Familienangehörige mitbringen wird. Hinzu kommen bei der Feier noch etwa 100 Lehrkräfte. In gewohnter Manier dürfte es zudem noch einige Gäste des öffentlichen Lebens geben. Das wird ein volles Haus geben, merkt auch Hille an.

Derweil bereitet dem Doppel-Jahrgang auch die Ausrichtung des Abiballs aufgrund der hohen Personenzahl räumliche Schwierigkeiten. Zwischenzeitlich war dafür sogar ein Zelt angedacht.

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