Bei Wagenhoff auf der B 4: Verkehrsmenge sinkt gegenüber 2015 leicht

7750 Fahrzeuge am Tag

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Bei Wagenhoff rollten auf der B 4 im Jahr 2016 täglich fast 7750 Fahrzeuge vorbei.

Wagenhoff/Sprakensehl. Am Tag reißt der Verkehr auf der B 4 nur selten ab. Aber wie viele Fahrzeuge sind eigentlich auf der Bundesstraße unterwegs? Und werden es mehr?

Laut Henning Schwägermann, Fachbereichsleiter Betrieb und Verkehr bei der Wolfenbütteler Landesstraßenbaubehörde, lässt sich die Verkehrsbelastung auf der B 4 nur schwer als Ganzes betrachten, besser hingegen in Teilstücken – und zwar grob gesagt vor und hinter Wagenhoff.

Das hängt natürlich mit den Pendlerströmen Richtung VW zusammen. Das größte Verkehrsaufkommen rollt ganz im Süden der B 4 vor den Toren Braunschweigs. Nördlich der Abzweigung zur B 188 bei Gifhorn werde es dann schon sehr viel weniger, so Schwägermann. Hinter Wagenhoff sei das Aufkommen dann bereits als „untergeordnet“ zu bezeichnen.

Jeden Tag rollen fast 7750 Fahrzeuge an der Zählstelle bei Wagenhoff vorbei (Stand für 2016), wo eine Induktionsschleife im Asphalt jedes Auto erfasst. Die Bundesanstalt für Straßenwesen veröffentlicht diese Werte. Gegenüber dem Vorjahr sank bei der Wagenhofer Messstelle die Verkehrsmenge um zwei Prozent. Der Anteil des Schwerlastverkehrs beträgt dort fast zwölf Prozent. Der Abwärtstrend in den vergangenen Jahren – nach dem Höchststand von fast 9100 Fahrzeugen in 2014 – setzt sich damit fort.

In Sprakensehl wurden bei der dortigen Messstelle in 2016 „nur“ 5700 Fahrzeuge gezählt – das ist ein knappes Drittel der Verkehrsmenge, die etwa in Grünhagen bei Bienenbüttel im Landkreis Uelzen gemessen wurde (16 374 Fahrzeuge). Das bedeutet, dass zwei Drittel des B 4-Verkehrs in nördlicher Richtung in die Region Uelzen unterwegs sind und dorthin fließen.

Eine Prognose für die Zukunft ist also trotz dieser Zahlen schwierig. Zumal ab diesem Frühjahr der zweite Abschnitt der Uelzener Uhlenring-Sanierung samt der Umleitung über Behren und Bokel ansteht (das IK berichtete).

Von Paul Gerlach und Gerhard Sternitzke

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