Nachbesserungen bei Sporthalle am Hankensbütteler Gymnasium nötig / Gifhorner Kreistag beschließt Ertüchtigung

60.000 Euro für den Brandschutz

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Für 60.000 Euro muss bei der Sporthalle am Hankensbütteler Gymnasium ein Teil der Brandschutzeinrichtungen ertüchtigt werden. Der Gifhorner Kreistag beschloss bei seiner gestrigen Sitzung einstimmig, dass dafür eine überplanmäßige Auszahlung im Haushalt bereitgestellt werden soll.

Hankensbüttel/Gifhorn. In der Sporthalle des Hankensbütteler Gymnasiums sind Einrichtungen für den Brandschutz vorhanden. Nichtsdestotrotz muss dort jetzt nachgebessert werden: 60.000 Euro müssen dafür durch den Landkreis Gifhorn in die Hand genommen werden.

Der Grund: Der Brandschutzprüfer hat in diesem Jahr festgestellt, dass der Brandschutz in Teilen ertüchtigt werden muss. So muss insbesondere eine Trennung des Tribünenbereiches von den darunter liegenden Geräteräumen erfolgen. Dafür sind Verkleidungen mit Brandschutzplatten an der Decke der Geräteräume nötig. Die geschätzten Kosten werden mit 60.000 Euro angegeben.

Die Kreisverwaltung schlug vor, den Betrag als überplanmäßige Auszahlung im Haushalt 2018 bereitzustellen. Eine Förderung durch die Kreisschulbaukasse in Höhe von 33.600 Euro wurde beantragt. Der restliche Teil der Kosten kann durch den Breitensportanteil der Samtgemeinde Hankensbüttel in Höhe von 12.000 Euro (20 Prozent der Gesamtkosten) und durch eine Miet-Rückzahlung für die IGS Gifhorn über 14.400 Euro gedeckt werden.

Der Kreistag beschloss die überplanmäßige Auszahlung bei seiner gestrigen Sitzung einstimmig.

• Ende dieses Jahres soll mit den Planungen für die neue Zwei-Feld-Halle des Gymnasiums auf dem Gelände des Ackmann-Stadions begonnen werden. Mit einer Grundfläche von 22 mal 44 Meter soll diese neue Halle modernen Ansprüchen genügen und insbesondere sämtliche Arten von Schulsportangeboten sowie den parallelen Unterricht zweier Gruppen ermöglichen. Das Vorhaben ist knapp 5 Millionen Euro teuer, die Samtgemeinde wird sich mit 1,5 Millionen Euro beteiligen – verteilt über die Jahre 2019, 2020 und 2021.

Von Paul Gerlach

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