Eine Saison mit Höhen und Tiefen

Gut 30.000 Besucher: Durchwachsene Bilanz fürs Hankensbütteler Waldbad

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Daumen hoch: Liam Klampt beim Tauchen im Hankensbütteler Waldbad. 

Hankensbüttel – Die Badesaison, die an diesem Samstag für das Hankensbütteler Waldbad zu Ende geht, verlief durchwachsen. Am Ende der Vorsaison waren es nach einem außergewöhlichen Sommer 45.500 Gäste gewesen (das IK berichtete).

Die Marke von 40.000 Besuchern sollte wunschgemäß in 2019 erneut geknackt werden. Jedoch ist dieses Ziel mit gut 30.000 Besuchern deutlich verfehlt worden. Nun steht nach der Saison erst der eigentliche Löwenanteil der Arbeit an – bereits im Vorgriff auf die nächste Saison.

„An sich war das Wetter gut. Der Sommer war aber nicht so extrem wie im vergangenen Jahr“, erläutert Schwimmmeister Patrick Westädt. Wenn der Himmel wolkenverhangen sei oder Wind wehe, hätten die Leuten anderes zu tun, als ins Bad zu gehen. Nichtsdestotrotz sei das eine oder andere schöne, richtig volle Wochenende dabei gewesen. Er hält aber fest: „Wir haben noch erhebliches Potenzial nach oben.“ Es sei auch der Anspruch des Teams, noch mehr auf die Beine zu stellen. „Das geht über Veranstaltungen und das ist dann auch mal etwas Anderes.“ So sei „Waldbad in Flames“ im August mit rund 250 Gästen sehr gut angenommen worden.

Ein weitere dieser Veranstaltungen ist „Schwein am Spieß“: Am Samstag, 7. September, ist der letzte Badetag dieser Saison im Waldbad. Der schwimmerische Teil läuft wie gehabt: Das Bad hat von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Gegen 10 Uhr beginnt der Förderverein Waldbad Hankensbüttel zusammen mit der DLRG-Ortsgruppe mit der Zubereitung des „Schweins am Spieß“. Dafür werden, wie im Vorjahr, unter dem Vordach vor den technischen Anlagen einige Sitzgarnituren aufgebaut. Ein Salatbüfett wird ebenfalls angeboten. Nach angemessener Garzeit über offenem Feuer wird gegen 16 Uhr mit dem Anschnitt des Schweins begonnen. Die Nutzung der Becken ist durchgehend bis 19.45 Uhr möglich. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Bürger und Schwimmfreunde“, sagt Schwimmmeister Westädt. Schwein am Spieß bekomme eben nicht jeder ohne Weiteres zu Hause. Das sei etwas Besonderes.

Das Bistro im Waldbad bleibt auch nach der Saison, wie gehabt, freitags, sonnabends und sonntags für die Gäste geöffnet. Nach der Saison ist vor der Saison: Zwei DIN-A4-Blätter groß ist die Aufgabenliste für Westädt und sein Team („Man wird vom Bade- zum Hausmeister.“). Gemeinsam mit dem Förderverein soll der Spielplatz für die jungen Badegäste aufgewertet und umgestaltet werden. Die Sandkiste soll verschönert, die Einfassung neu gemacht und die Rutsche im Sand miteingefasst werden. Zudem soll eine Nestschaukel aufgestellt werden. „Insgesamt soll das Ensemble stimmiger werden.“ Durch Veranstaltungen wie „Schwein am Spieß“ soll der eine oder andere Euro für das Wirken des Fördervereins generiert werden. Im Gebäude soll innen außerdem der Anstrich verändert werden und der Eingangsbereich neugestaltet werden. Darüber hinaus sollen dort Bilder aus dem Waldbad als eine Art Galerie zur Thematik Schwimmen und Baden aufgehangen werden.

VON PAUL GERLACH

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