Hankensbütteler Ostpreußenviertel: Unternehmer Franz Börger zufrieden mit Fortschritt bei Sanierung

2016 ist letztes Haus an der Reihe

Unternehmer Franz Börger saniert im Hankensbütteler Ostpreußenviertel nach und nach mehrere Mietshäuser.
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Unternehmer Franz Börger saniert im Hankensbütteler Ostpreußenviertel nach und nach mehrere Mietshäuser.

Hankensbüttel. Die Sanierung von Mietshäusern im Hankensbütteler Ostpreußenviertels schreitet weiter voran. Derzeit nehmen sich Franz Börger, Geschäftsführer der Immobilien-Service Dümmer GmbH aus Lembruch, und die Bauarbeiter das Haus Ostpreußenstraße 12 vor.

Sechs Vier-Zimmer-Wohnungen umfasst das Haus. Vier davon sind bereits vermietet, zwei noch nicht. „Bevor die Wohnungen überhaupt fertig sind, sind sie schon vermietet“, berichtet Börger über das anhaltend hohe Interesse von potenziellen Mietern an den Wohnungen.

Zwei der sechs Wohnungen sind altengerecht und barrierefrei eingerichtet worden. Eine davon ist vermietet. „Die Wohnungen sind nach heutigem Standard isoliert“, erklärt Börger. Auf dem Dach sei eine Solaranlage zur Heizunterstützung installiert.

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Die Arbeiten gehen über den Winter weiter.

n den Wohnungen selbst sind Gasbrennwertheizungen eingebaut. Außerdem sind sie mit Laminat ausgestattet. Außer bei den altengerechten Wohnungen sind Duschabdeckungen vorhanden. Die Wohnungen im Erdgeschoss weisen Terrassen auf. Das Haus Ostpreußenstraße 7 soll im Frühjahr saniert werden, berichtet Börger. Dort sind es drei Drei-Zimmer-Wohnungen sowie drei Fünf-Zimmer-Wohnungen. Hiervon sind eine Drei-Zimmer- und zwei Fünf-Zimmer-Wohnungen bereits vermietet.

„Danach fehlen dann nur noch drei Häuser, die saniert werden sollen“, sagt Börger. Ein viertes Haus, die Ostpreußenstraße 18, ist innen fertig. Lediglich die Außenhaut des Gebäudes muss noch angegangen werden.

„Die Wohnungen sind nach heutigem Standard isoliert“, sagt Unternehmer Franz Börger.

Nach Abschluss der Arbeiten am Haus Ostpreußenstraße 7 im Juli oder August soll die Außenhaut die nächste Baustelle sein. Im Jahr 2015 soll laut Börger die Sanierung von zwei Häusern in Angriff genommen werden, bevor dann 2016 das letzte Haus an der Reihe ist. „Mit den allermeisten Mietern haben wir keine Probleme“, sagt Börger. „Es müssen gute Mieter sein“, beschreibt er die Voraussetzung für Interessenten. Im vergangenen Halbjahr habe es keine Polizeieinsätze mehr gegeben und es seien auch insgesamt weniger Beschwerden eingegangen.

Mit allen Gewerken sind nach Angaben von Börger momentan zwölf bis 13 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. „Bei den Außenarbeiten dürfen die Temperaturen nicht unter 5 Grad fallen“, sagt Börger. Der bislang milde Winter kommt ihm demnach entgegen. „Die Innenarbeiten gehen ohnehin den Winter über weiter.“ Bis zum Februar soll die Sanierung der Hauses mit der Nummer 12 abgeschlossen sein, sagt Börger. Es würden noch ein Garten und auch ein Fußweg zur Haustür sowie zu den Stellplätzen angelegt. „Die Stufen im Eingangsbereich werden angeglichen“, sagt Börger mit Blick auf die barrierefreien Wohnungen. Mieter mit Handicap sollen laut seinen Angaben auch durch die verschließbaren Terrassentüren ins Haus gelangen können.

Von Paul Gerlach

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