Vereinzelte Kritik von Gästen

18.500 Besucher in Corona-Zeiten: Herausfordernde Saison fürs Hankensbütteler Waldbad

18 500 Besucher zählte das Hankensbütteler Waldbad in der gerade abgelaufenen Saison. Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel zeigt sich mit dieser Zahl angesichts der Corona-Einschränkungen zufrieden.
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18 500 Besucher zählte das Hankensbütteler Waldbad in der gerade abgelaufenen Saison. Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel zeigt sich mit dieser Zahl angesichts der Corona-Einschränkungen zufrieden.

Hankensbüttel – Nach gut 30 000 Besuchern im Vorjahr (das IK berichtete) kamen in dieser Saison 18 500 Gäste ins Hankensbütteler Waldbad. „Es stand alles unter Corona-Bedingungen“, sagt Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel im IK-Gespräch.

Unter diesen Umständen sei die Zahl „recht gut“.

Die Fixkosten seien natürlich die gleichen geblieben, da der Standard im Bad vorgehalten werden musste. Insgesamt betrachtet spricht Taebel von einer „zufriedenstellenden Saison“.

Weniger Dauerkarten

Die Leute seien nach dem Lockdown glücklich gewesen, dass sie wieder rausgedurft hätten. Da habe sich das Waldbad als Erholungsoase bewiesen, so der Rathaus-Chef. Dennoch habe alles gut durchdacht werden müssen. Ein „vernünftiges Hygienekonzept“ und die Laufwege auf dem Gelände seien erstellt worden. „Das hat funktioniert.“ Der Verwaltungschef bedankt sich beim Personal, das dies neben der täglichen Arbeit bewerkstelligt habe. „Nächstes Jahr ist das hoffentlich nicht mehr nötig.“

Auch wenn ein direkter Vergleich nicht möglich sei, seien in diesem Jahr nicht ganz so viele Dauerkarten verkauft worden, so Taebel. Dennoch habe es die treuen Unterstützer gegeben, die dem Waldbad die Stange gehalten hätten. Die durchs Hygienekonzept verursachten Kosten hätten sich durchaus summiert. Personal und Wasser mussten so oder so vorgehalten werden. „Das Minusgeschäft fiel in 2020 somit höher aus.“ Als „vernünftige Geschichte“ habe sich hingegen der Aufbau der Außenkabinen erwiesen, die auch weiterhin in den kommenden Saisons genutzt werden können. Die Besucher hätten sich darüber gefreut.

Laut Taebel gab es vereinzelte Kritik von Gästen. Ob es um die Tatsache ging, dass Kontaktlisten ausgefüllt werden mussten, die Maskenpflicht moniert wurde oder die Unterbrechungszeiten kritisiert wurden. „Wir wollten sie nicht ad hoc aufheben“, betont Taebel. Daher habe man gewartet, bis eine durchgängige Öffnung möglich war. „Es waren nie mehr als 300 Besucher gleichzeitig da.“

Dass die Eintrittskarten digital verkauft wurden, soll laut Taebel beibehalten werden. „Wir kommen da ohnehin mehr und mehr hin, die Leute gewöhnen sich daran.“

Das Personal kann nun erstmal eine Auszeit nehmen, bevor es an die Vorbereitung der nächsten Saison geht. Die tägliche Arbeit habe für Anstrengung wie bei einem vollen Becken gesorgt, so Taebel. Sie seien die Praktiker vor Ort gewesen, die Verwaltung habe administrativ – etwa, was Plakate und Aushänge anging – zugearbeitet. Dieses Teamwork habe gut geklappt.

Interessanter Fakt: Das Waldbad war im August 2020 mit 10 500 Gästen sogar besser besucht als mit 8100 in 2019. Zugleich waren dies kaum weniger Besucher als die 12 000 Leute im besten Monat in 2019. VON PAUL GERLACH

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