Kasprzycks radeln von Hankensbüttel nach Skagen und zurück

1.650 Kilometer rund um Dänemark

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Oft auf Achse: Von Familie Kasprzyck waren Mutter Claudia, die Söhne Lukas (2.v.l.) und Ruben sowie Vater Martin auf der Tour rund um Dänemark dabei. 

Hankensbüttel / Skagen – Das war eine echte Teamleistung: Claudia und Martin Kasprzyck unternahmen jetzt mit ihren Söhnen Lukas und Ruben einen Radurlaub von Hankensbüttel nach Skagen an der Spitze Dänemarks und wieder zurück.

Eine knapp 1.650 Kilometer lange Strecke, die sie meist zweigeteilt auf dem Drahtesel oder im Wohnwagen zurücklegten. So musste keiner den ganzen Weg auf dem Rad absolvieren. Die Etappen zwischen den Orten auf der Route betrugen zwischen 54 und 175 Kilometern.

Die versandete Kirche St. Laurentius unweit von Skagen ist eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit.

Insbesondere die Strecke an der Westküste Dänemarks war laut Martin Kasprzyck ganz unterschiedlich: Es sei mal rauf und mal runter gegangen, einige Höhenmeter seien in den Dünen zu bewältigen gewesen. Das erste Stranderlebnis gab es auf Rømø: Dort ist der Strand einen Kilometer breit, sodass dort sogar Autos parken dürfen. Ribe als älteste Stadt Dänemarks wurde natürlich auch besucht.

„Die Kirchen in Dänemark sind schlicht, aber haben schmuckvolle Details und schöne Orgeln“, hat Martin Kasprzyck beobachtet. Zwischendurch benutzten die Kasprzycks Fähren zum Übersetzen. Auch Konzerte konnten sie auf dem Weg mitnehmen. Eindrucksvoll waren der deutlich sichtbare Zusammenfluss zwischen den Seegebieten Skagerrak und Kattegat sowie der Pulverturm in Frederikshavn.

Auch technische Highlights gab es entlang der Strecke zu bestaunen.

„Wir haben eine Menge Weihnachtsbaumplantagen gesehen“, sagt Martin Kasprzyck. An der Ostküste entlang ging es dann wieder zurück. „Viele Binnenseen gab es zu sehen.“ Faszinierend fand er auch die Festungsanlage Hanstholm. Die Landseite sei mit ihren Bauernhöfen und Naturschutzgebieten teils schöner als die Seeseite gewesen. Körperlich verarbeiteten die Kasprzycks die 15 Tage lange Fahrt gut.

VON PAUL GERLACH

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