Verein „Cochabamba – Hilfe für Bolivien“ zieht im Hankensbütteler Gymnasium Bilanz für 2017 / Dörr „tief beeindruckt“ von Arbeit vor Ort

12 500 Euro für Kinder und Jugendliche in Südamerika

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Die Vorsitzende Margarete Dörr (Mitte, mit heller Hose) beim Besuch der Kindertagesstätte „Compartir“ für körperlich und geistig behinderte Kinder in Cochabamba in Bolivien.

oll Hankensbüttel. „Ich möchte Sie heute Abend einmal nach Bolivien entführen und habe dafür neben einem bolivianischen Brötchen und Coca-Tee auch eine Dia-Show mitgebracht.“

So begrüßte Margarete Dörr, Vorsitzende des Hankensbütteler Vereins „Cochabamba – Hilfe für Bolivien“, jetzt die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung.

Dörr ließ das Jahr 2017 Revue passieren. Sie erwähnte die Vorstellung des Vereins beim Kirchenkreiskonvent in Hankensbüttel, die Tombola-Aktion am Gymnasium, die Weihnachtsmarkt-Aktionen der Patenklassen des Gymnasiums in Hankensbüttel und Wittingen sowie die Bastelaktionen am Gymnasium. Dabei ließ die Vorsitzende immer wieder Bilder einfließen, die noch einmal die Aktionen sichtbar machten. Außerdem stellte Dörr den Mitgliedern ihren dreiwöchigen Besuch im vergangenen Jahr in Bolivien vor. In Cochabamba überzeugte sie sich vor Ort von der Unterstützung des Vereins. Mehrere Tage war sie in der Sonderkindertagesstätte „Compartir“, in der zurzeit 21 körperlich sowie geistig behinderte Kinder und Jugendliche betreut werden. Sie werden vom Verein sowie über die Patenschaften einiger Schulklassen des Gymnasiums mit jährlich 9000 Euro unterstützt.

Dörr überzeugte sich auch vom Wirken der Kinderkrebsklinik „Voluntarios Viedma“, die mit 2500 Euro jährlich für den Kauf von Medikamenten unterstützt wird. Eine Powerpoint-Präsentation machte deutlich, wie es um die Menschen in Bolivien bestellt ist und wie sehr sie auf die Unterstützung angewiesen sind. Dörr zeigte sich von der dort geförderten Arbeit durch die Leiterin Elke Berodt mit ihrem Team tief beeindruckt. Sie betonte, dass das Geld dort wirklich ankomme.

Auch in diesem Jahr beabsichtigt der Verein, die beiden Projekte „Compartir“ und „Voluntarios“ wieder mit 12 500 Euro zu unterstützen, so der einstimmige Beschluss der Versammlung. Die Gelder setzen sich aus den Beiträgen der 31 Vereinsmitglieder, der Unterstützung durch den Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen und sonstigen Spenden durch zahlreiche Aktionen – auch der Patenklassen des Gymnasiums – zusammen, sagte die Vorsitzende. Sie dankte ihrem Vorstand, den vielen freiwilligen Spendern, den Patenklassen, dem Superintendenten i.R. Martin Berndt und Hinrich Hornbostel für ihre Unterstützung. Ohne diese würde der Verein derartige Leistungen nicht mehr fördern können. Darunter würden vor allem die Kinder und Jugendlichen in Cochabamba schwer leiden müssen, sagte Dörr, bevor sie die Versammlung schloss.

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