Radweg Emmen – Knesebeck: Beschädigte Fahrbahn auf Brückenrampen „im Rahmen der Möglichkeiten“ repariert

K 123: Nun wohl wieder freie Fahrt

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Das wird für großes Aufatmen bei den Anliegern und den Pendlern in der Region sorgen: Die Vollsperrung der K 123 soll wieder aufgehoben werden. In den nächsten Wochen wird laut Landkreis noch eine punktuelle, halbseitige Sperrung nötig sein.

Emmen/Knesebeck. Am Ende hat das Ganze rund zwei Monate länger gedauert als geplant: Die Vollsperrung der K 123 wegen des Radweg-Neubaus zwischen Knesebeck und Emmen (das IK berichtete) sollte nach Angaben des Landkreises am Samstag voraussichtlich wieder aufgehoben werden.

„Der Einbau der bituminösen Schichten war aufgrund der heißen Witterung und der damit verbundenen langen Auskühlzeit der eingebauten Lagen nicht ganz einfach“, erläutert der Erste Kreisrat Dr. Thomas Walter die Herausforderungen bei den Arbeiten über die letzten Tage hinweg.

Der Landkreis bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern für das „große Verständnis und die Rücksichtnahme während der Vollsperrung“. Die nachfolgenden Bauarbeiten könnten mit einer punktuellen, halbseitigen Sperrung der Fahrbahn in den nächsten Wochen ausgeführt werden, so Walter.

Im Zuge der Bauarbeiten trat jetzt auch ein bereits bestehendes Problem noch deutlicher in den Vordergrund. „Die Fahrbahn der Brückenrampen war bereits vor dem Einbau der Verbreiterung für den Radweg in einem nicht besonders guten Zustand“, hält Walter fest. Durch punktuelle Belastungen bei den Bauarbeiten, in Verbindung mit der großen Hitze, seien weitere Fahrbahnschäden hinzugekommen. „Vor der Verkehrsfreigabe werden die Schäden durch die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei Knesebeck im Rahmen der Möglichkeiten beseitigt“, betont Walter.

Gerade, wenn die nicht zu übersehenen Mängel ohnehin bekannt waren, drängt sich förmlich die Frage auf, inwiefern es die Möglichkeit gegeben hätte, den Asphalt gleich mitzusanieren. „Eine Erneuerung der Fahrbahndecke der Kanalrampen im Rahmen des Radwegebaues war aus finanziellen Gründen nicht ausführbar“, sagt Walter. Bei einer in den nächsten Jahren anstehenden Brückensanierung sei geplant, die Fahrbahn der Rampen zu erneuern.

Von Paul Gerlach

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