Ferien- und Urlaubszeit dämpft den Arbeitsmarkt

Zahl der Jobsuchenden im Kreis Gifhorn steigt auf 3.960

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Im Kreis Gifhorn ist die Zahl der Arbeitslosen leicht angestiegen.

Landkreis Gifhorn – Im Landkreis Gifhorn ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 121 auf 3.960 gestiegen. Wie die Agentur für Arbeit Helmstedt in einer Pressemitteilung erklärt, waren das 300 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 4,1 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 4,5 Prozent. Dabei meldeten sich 1.034 Personen neu oder erneut arbeitslos, 42 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 917 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–19). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 6.608 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 219 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 6433 Abmeldungen von Arbeitslosen (–198). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 15 Stellen auf 1.095 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 133 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juli 282 neue Arbeitsstellen, 22 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.844 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 52.

Im Bezirk der Arbeitsagentur stieg die Arbeitslosigkeit im Juli saisonalbedingt um 306 Personen auf 10.056 – 577 Personen weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit um Juli ist saisonal bedingt. Die Ferien- und Urlaubszeit nimmt wie erwartet Einfluss auf die Dynamik am Arbeitsmarkt. Weiterhin meldeten sich im Juli junge Menschen unter 25 Jahren nach dem Ende der Schulzeit zur Überbrückung oder nach dem Ende ihrer betrieblichen oder schulischen Ausbildung arbeitslos. Wir gehen davon aus, dass diese Zahl wieder sinken wird, da die frisch ausgebildeten Fachkräfte nach-haltig und schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden können,“ erläutert Ulf Steinmann, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt. Weiter appelliert er, dass sich Ausbildungssuchende bei der Arbeitsagentur melden sollen. Noch immer gebe es freie Lehrstellen.

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