White-tailed Eagle auch bei uns im Kreis

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Der größte Greifvogel in unserer Region ist mit Abstand der Seeadler. Im Vergleich zu einem Bussard oder einem Rotmilan fällt er durch seine imposante Körpergröße auf.

Im Flugbild wirken seine breiten Flügel, mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern, wie ein Brett. Hinzukommend haben Seeadler sehr große Schwungfedern und einen breiten weißen Schwanz, der in der Jägersprache als „Stoß“ bezeichnet wird. Genau dieses Merkmal ließ ihn auch zu seinem englischen Namen „White-tailed Eagle“ kommen. Der weiße Stoß ist aber erst mit Einsetzen des Erwachsenenalters ausgefärbt. Als weiteres Erkennungsmerkmal erwachsener Vögel dienen das hellbraune Gefieder und der mächtige gelbe Schnabel. Junge Seeadler haben zunächst ein dunkelbraunes Gefieder und durchlaufen in den ersten Jahren mehrere dunkelbraune Färbungen, bis sie hellbraun werden.

Besonders eindrucksvoll ist ihre Art des Beutefangs. Sie sitzen dabei oft stundenlang regungslos auf einem Ansitz und beobachten das Wasser. Hat ein Seeadler einen Fisch erspäht fliegt er die Stelle im Segelflug an und greift den Fisch im Vorbeiflug mit seinen Krallen. Des Weiteren erbeuten sie auch Gänse und anderes Wassergeflügel. Der Seeadler auf dem Foto ist das Männchen vom Ilkerbruch-Paar in der Nähe von Gifhorn. Sie können aber über jeder Ortschaft unserer Region beobachtet werden, wie Emmen, Wittingen oder Wahrenholz.

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