Feuerwehren im Kreis Gifhorn rückten im letzten Jahr 1100 Mal aus

Weniger Einsätze als 2015

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Im Jahr 2015 waren die Einsätze der Wehren bei der Technischen Hilfeleistung durch den Sommersturm rapide angestiegen. 

Landkreis Gifhorn. Die Einsätze der Feuerwehren im Landkreis Gifhorn sind in den vergangenen Jahren gesunken (siehe unten). Waren es im Jahr 2014 noch 1133 Einsätze, zu denen die Wehren ausrücken mussten, stieg die Zahl im Jahr darauf auf 2017.

Im Jahr 2016 waren die Brandschützer kreisweit 1100 Mal im Einsatz.

Der Rückgang um 981 Einsätze im Vergleich zu 2015 ergibt sich überwiegen aus den Unwetterereignissen des Jahres 2015 bei denen es zu einer ungewöhnlich hohen Einsatzzahl, bedingt durch Starkregen und Sturm, gekommen ist. Abgesehen von diesen Einsätzen ist die Gesamtzahl nahezu stabil. Dies zeigt auch der Vergleich der beiden Jahre mit 2014.

Auffällig ist weiterhin die sehr hohe und zunehmende Einsatzhäufigkeit aufgrund von Auslösungen durch Brandmeldeanlagen. Zum größten Teil handelte es sich hierbei um Falschauslösungen, das heißt ohne dass ein Brand vorlag. Dies geschieht zum Beispiel durch nicht angemeldete Wartungsarbeiten an den Brandmeldeanlagen, das Nichteinhalten eines Rauchverbotes oder durch starke Staubaufwirbelungen.

Dazu kommt eine im Vergleich relativ geringe Zahl von Fehlalarmen. Dies sind Einsätze, bei denen die Feuerwehren nicht eingreifen mussten. Dazu zählen auch gezielte Fehlalarme, sogenannte „böswillige Alarme“, bei denen die Feuerwehren bewusst grundlos gerufen werden.

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Einsätze der Feuerwehren in 2016

Auslösung Brandmeldeanlagen
2016: 317 
2015: 286 
2014: 276

Brandsicherheitswachen
2016: 94
2015: 96
2014: 108

Brandbekämpfung
2016: 257
2015: 265
2014: 313

Technische Hilfeleistung
2016: 404
2015: 1387
2014: 415

Fehlalarm und böswilliger Alarm
2016: 28
2015: 37
2014: 21

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