Erfreuliche Bilanz beim Blitz-Marathon / 1523 Autos im Landkreis kontrolliert

Wenige Raser unterwegs

Blitzer-Marathon in Niedersachsen: Die Ordnungshüter in den Landkreisen Gifhorn und Uelzen sowie in der Stadt Wolfsburg erwischten erfreulicherweise relativ wenig Raser. Foto: Feith

Landkreis Gifhorn. Die Ankündigungen im Vorfeld haben Wirkung gezeigt: Der Gifhorner Polizeisprecher Thomas Reuter zog gestern nach dem 24-stündigen Blitz-Marathon eine „sehr erfreuliche Bilanz“. Bei 1523 kontrollierten Fahrzeugen wurden 29 Tempoverstöße registriert.

Das entspricht einer Quote von 1,9 Prozent im Landkreis Gifhorn. Landesweit liegt dieser Wert laut Reuter bei 3,7 Prozent – wird also im Landkreis um 50 Prozent unterboten. An normalen Tagen seien in der Region rund elf Prozent der Autofahrer zu schnell unterwegs, sagt Reuter. Die Zahlen von gestern seien weitgehend vergleichbar mit denen des letzten Blitz-Marathons, zum Teil sogar noch ein bisschen besser.

Neben dem 28-Jährigen Steinhorster, der auf der B 4 mit 131 Sachen erwischt wurde (das IK berichtete), gab es nur noch einen weiteren Verkehrsteilnehmer, der nun mit einem Monat Fahrverbot rechnen muss. Bei Isenbüttel wurde am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr ein 17-jähriger Kradfahrer mit 81 statt der dort erlaubten 50 Stundenkilometer gemessen. Andere markante Ausreißer gab es laut Reuter nicht.

Die Polizei verhängte 20 Verwarngelder (für geringfügige Tempoverstöße) und 9 Bußgelder (für die schwereren Fälle). Die beiden Fälle mit Fahrverbot sind hier schon inbegriffen. Insgesamt waren umschichtig 16 Beamte an den Messstellen im Landkreis im Einsatz.

Geblitzt wurde selbstverständlich auch im Nachbarkreis Uelzen und in der Stadt Wolfsburg. In Uelzen registrierten die Ordnungshüter 35 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Dabei hatte ein Senior in Uelzen richtig kräftig aufs Gaspedal getreten. In der Stadt wurde ein 74-Jähriger mit 75 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen.

In Wolfsburg wurden 637 Pkw, zehn Motorräder und 21 Lkw von der Polizei überprüft, von denen zwölf zu schnell waren. Der Sicherheits- und Ordnungsdienst der Stadt Wolfsburg unterstützte die Aktion im Stadtgebiet und stellte 19 Geschwindigkeitsüberschreitungen bei 1728 gemessenen Fahrzeugen fest. Innerhalb von 24 Stunden wurden 24 Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt an zwölf wechselnden Kontrollstellen eingesetzt, teilt die Behörde mit.

Von Holger Boden und Jens Schopp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare