Anmelden, umschichten, auskühlen

Welche Vorschriften bei einem Osterfeuer eingehalten werden müssen

Vor dem und beim Abbrennen von Osterfeuern haben die Organisatoren einiges zu beachten.
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Vor dem und beim Abbrennen von Osterfeuern haben die Organisatoren einiges zu beachten.

Landkreis Gifhorn. Ein Osterfeuer gehört für viele Menschen traditionell zum Beginn des Osterfestes dazu.

Um die Natur jedoch nicht mehr als notwendig zu belasten, bittet die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Gifhorn dringend, die folgenden Hinweise und Vorschriften zu beachten.

• Aus Artenschutzgründen darf das Material für das Osterfeuer nicht länger als 14 Tage vor der Veranstaltung am Brennplatz zusammengetragen werden.

• Werden die Materialien für die Osterfeuer früher als ein bis zwei Tage vor dem Brenntag gesammelt und aufgeschichtet, könnten vielen Kleintierarten wie Kleinvögeln, Wildbienen, Kröten, Käfer, Wiesel und Igel das Holz als idealen Lebensraum ansehen. Damit die Tiere die Gelegenheit zur Flucht haben, ist es unbedingt notwendig, am Tag vor dem Anzünden des Feuers den Holzhaufen noch einmal umzuschichten. Bei Lärm würden sich die Tiere nur noch weiter im Holzhaufen verkriechen.

• Nur unbehandeltes Holz, trockenes Reisig und Gehölzrückschnitte dürfen als geeignetes Brennmaterial gesammelt werden. Großstückige Hölzer und Baumstümpfe sind von der Verbrennung ausgeschlossen.

• Die vollständig ausgekühlten Reste des Osterfeuers sind abzuräumen und frühestens 21 Tage nach Ende der Osterfeiertage nach Absprache mit der Zentralen Entsorgungsanlage in Wesendorf dorthin zu bringen. Die Telefonnummer lautet: (05376) 979911. Eine direkte Anlieferung der Osterfeuerreste auf der Umschlaganlage der Firma Asche in Gifhorn ist nicht zulässig.

• Die Veranstalter müssen ihr Osterfeuer einige Tage vorher bei dem Ordnungsamt der jeweiligen Gemeinde, Samtgemeinde oder Stadt anmelden.

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