Einsatz für das Land

Wehren des Kreises erhalten Dank für Hilfe beim Moorbrand

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Landrat Dr. Andreas Ebel (links) übergab Kreisbrandmeister Thomas Krok die Dankesurkunde von Innenminister Boris Pistorius.

Landkreis Gifhorn – Bundesweit für Aufsehen sorgte der Moorbrand auf dem Gelände der Bundeswehr in Meppen im vergangenen Jahr. Mit dabei bei den Rettungs- und Löscharbeiten war auch die Kreisfeuerwehr mit 30 Ortsfeuerwehren aus dem Landkreis Gifhorn.

Für diesen Einsatz gab es nun den Dank des Landes Niedersachsen. Landrat Dr. Andreas Ebel überreichte dazu stellvertretend eine Urkunde von Innenminister Boris Pistorius, die Kreisbrandmeister Thomas Krok in Empfang nahm.

„Im Jahr davor war die Kreisfeuerwehr beim Hochwasserschutz in Goslar und Wolfenbüttel dabei. Man sieht, dass die Feuerwehren im Landkreis schlagkräftig sind“, sagte der Landrat. „Ich bin sehr stolz auf unsere Feuerwehren für diese Unterstützung.“

Insgesamt waren in Meppen 189 Feuerwehrmitglieder aus 30 Ortsfeuerwehren des Landkreises in den Fachzügen Logistik, Personalreserve, Wassertransport und Wasserförderung im Einsatz. Die ersten Kräfte aus dem Landkreis waren am 22. September vergangenen Jahres gegen 20 Uhr auf Anforderung des Landkreises Meppen von der Leitstelle alarmiert worden und fuhren noch in der Nacht nach Westniedersachsen. „Die Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis wurden hauptsächlich im Bereich Wasserförderung eingesetzt. Im Rahmen der Amtshilfe wurden dann am 25. und am 29. September weitere Kräfte alarmiert“, erinnerte Ebel.

Nachdem am 30. September der Moorbrand, der nach Waffentests der Bundeswehr ausgebrochen und von den Streitkräften nicht gelöscht werden konnte, weitgehend unter Kontrolle war, kehrten die letzten Einsatzkräfte am 1. Oktober in den Landkreis zurück. „Die Einsätze haben gezeigt, dass sich nicht nur unsere Bürger im Landkreis voll und ganz auf die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren verlassen können. Auch außerhalb des Landkreises sind unsere Feuerwehren, wenn es darauf ankommt, zur Stelle. Sie sind das Rückgrat des Schutzes unserer Heimat und eine unverzichtbare Säule des Ehrenamts“, lobte Ebel.

VON BURKHARD OHSE

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