Feuerwehr muss nach Weddersehl und Allersehl ausrücken / Feuer frisst sich tief in Humusboden

Waldbrand und Ölspur halten Wehren in Atem

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Am Heidberg in Allersehl musste die Feuerwehr am Mittwochnachmittag zu einem Waldbrand ausrücken. Die Einsatzkräfte haben derzeit viel zu tun.

Weddersehl/Allersehl/Hankensbüttel. Anstrengende Tage mit vielen Einsätzen sind es derzeit für die Hankensbütteler Feuerwehr: Am Mittwoch gab es gegen 12.50 Uhr Alarm wegen einer Ölspur in Weddersehl.

Ein Verkehrsteilnehmer hatte sich bei seinem Pkw auf einem Feldweg die Ölwanne beschädigt. Er bemerkte die Folgen nach etwa einem Kilometer und stellte sein Fahrzeug am Bauernende ab. Die Feuerwehr band die Spur mit Ölbindemittel ab. Nach etwa einer Stunde kehrten die Einsatzkräfte zum Gerätehaus zurück.

Gerade im Gerätehaus zurück und noch bei der Nachbereitung des vorherigen Einsatzes kam es um 16.41 Uhr erneut zu einer Alarmierung wegen des Waldbrandes in Allersehl (das IK berichtete). Erschwerend zu dem Brand im Unterholz kam hinzu, dass der Wind die Flammen direkt in den Wald weiter hineingetrieben hatte. Die Feuerwehr konnte das Feuer nach etwa 60 Metern im Wald stoppen. Gleichzeitig wurde der Brand auch von der Seite und von hinten bekämpft. So war das eigentliche Feuer schon nach 15  Minuten aus.

Da es sich aber tief in den Humusboden gefressen hatte, musste dieser mit mehren Strahlrohren komplett durchwühlt und durchnässt werden, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Zwischendurch wurde mit der Wärmebildkamera immer mal wieder nach versteckten Glutnestern gesucht.

Im Einsatz waren der 1. Zug (Hankensbüttel, Schweimke und Wierstorf), der 3. Zug (Steinhorst, Lingwedel und Repke) und der 4. Zug (Emmen, Oerrel und Wentorf), die Groß Oesinger Wehr sowie die SEG zur Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken. Der Einsatz war gegen 20.30 Uhr beendet.

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