Braunschweiger Arbeitsgericht hält Vertrauensverhältnis für „zerrüttet“

VW-Kündigung für Islamist rechtens

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Die Kündigung eines Mitglieds der Wolfsburger Islamistenzelle durch VW ist rechtens, urteilte gestern das Braunschweiger Arbeitsgericht.Symbolfoto: dpa

dpa Wolfsburg/Braunschweig. Volkswagen hat einem Mitglied der Wolfsburger Islamistenzelle zu Recht gekündigt.

Wie das Arbeitsgericht Braunschweig gestern urteilte, sei dem Autobauer eine Weiterbeschäftigung des 30-Jährigen nicht zumutbar, das Vertrauensverhältnis sei zerrüttet.

Dem Mann war nach einer gescheiterten Ausreise Richtung Syrien der Pass entzogen worden. Das Gericht stützte sich auf das vorangegangene Urteil des Verwaltungsgerichts, das bereits die Klage des Mannes gegen den Passentzug und ein Ausreiseverbot abgewiesen hatte. Demnach hatte sich der Mann einer von der Terrormiliz Islamischer Staat in Wolfsburg geschaffenen Islamistenzelle angeschlossen. Es bestehe die Gefahr, dass er sich dem bewaffneten Dschihad anschließen wolle.

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