Stoppel- und Getreidefeldbrände häufen sich am Wochenende

Viele Feuer halten Ortswehren im Landkreis Gifhorn auf Trab

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Zu einem Feldbrand bei Boitzenhagen rückten 100 Einsatzkräfte aus. Die Hilfe der Landwirte war Gold wert.

Landkreis Gifhorn – Viel Arbeit gab es für die Ortswehren am Wochenende: Schon Freitagnacht brannten rund 130 Quadratmeter Stoppelfeldes bei Müden, Sachschaden entstand nicht.

Im Bereich Wedelheine entfachte am Samstag um 12.50 Uhr eine alte Brandstelle und wurde durch die Ortswehr wieder gelöscht. Schon früher am Tag, um 10 Uhr, hatte es in Ummern gebrannt. Später am Samstag, gegen 17.20 Uhr, kam es zu einem Getreidefeldbrand bei Ribbesbüttel. Dort kam es bei Mäharbeiten zum Brand von rund 2.000 Quadratmeter Fläche sowie der Mähdrescher. Die Ortswehren konnten diesen Brand ebenfalls löschen. Der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Kurz nach Boitzenhagen Alarm in Wunderbüttel: Richtung Knesebeck brannte eine Böschung.

Sonntag gab es größere Einsätze: Bei Boitzenhagen brannte ein Stoppelfeld an der Bickelsteinstraße. „Durch die Nähe zum Ort und dem Wind herrschte erhöhte Gefahr“, erklärte Heinrich Kruse im IK-Gespräch. 6 Hektar Feld brannten, die Wehren aus Knesebeck, Radenbeck und Ohrdorf rückten aus, Brome und Ehra wurden nachalarmiert. So hatte Einsatzleiter Carsten Winkelmann rund 100 Mann im Einsatz. Dazu kamen drei Landwirte, die Schneisen ins Feld schlugen. „In der ersten Phase waren die Gold wert“, betonte Kruse. So war der Brand nach rund einer Stunde gelöscht. Ursache waren vermutlich Mäharbeiten. Kurz danach ging es fast in gleicher Konstellation weiter nach Wunderbüttel, dort gab es einen Böschungsbrand in Richtung Knesebeck.

Früher entfachten ebenfalls Mäharbeiten ein Getreidefeld bei Grassel und brannte auf 10 bis 15 Hektar nieder. Der Mähdrescher wurde nicht betroffen. Die Schadenshöhe ist aktuell nicht bekannt.

dt

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