Gefahr für sich und andere

Viele Fälle: Polizei warnt vor Alkohol und Drogen am Steuer

Alkohol und Drogen am Steuer – kein Kavaliersdelikt: Wer ein bis zwei Tonnen Automobil durch die Gegend bewegt, sollte Herr seiner Sinne sein.
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Alkohol und Drogen am Steuer – kein Kavaliersdelikt: Wer ein bis zwei Tonnen Automobil durch die Gegend bewegt, sollte Herr seiner Sinne sein. 

Wolfsburg/Celle – Insgesamt vier Autofahrer unter Alkohol oder Drogen allein an diesem Wochenende meldet die Polizei Wolfsburg. Es waren nicht die Einzigen der vergangenen Tage in der Region.

Demnach wurde am Samstagmorgen um 3 Uhr ein 23-jähriger Wolfsburger mit seinem Pkw am Brandenburger Platz kontrolliert und beim Atemalkoholtest mit 1,05 Promille erwischt. Eine Blutprobe wurde entnommen. Nur 25 Minuten später wurde in der Reislinger Straße ein 18-jähriger Wolfsburger aus dem Verkehr gezogen, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer seines Pkw saß.

Am Sonntagmorgen wurde im Wellekamp ein 22-jähriger Gifhorner kontrolliert, der seinen Pkw mit 0,95 Promille steuerte. In der Heinrich-Heine-Straße wurde dann noch eine 24-jährige Pkw-Fahrerin aus Wolfsburg angehalten, bei der der Atemalkoholtest einen Wert von 1,11 Promille ergab.

Schon am frühen Freitagmorgen hatte die Wolfsburger Polizei einen stark betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der war gegen 1.50 Uhr der Besatzung eines zivilen Funkstreifenwagens aufgefallen, weil er mit seinem Renault Megane mit Fernlicht auf der Heinrich-Nordhoff-Straße in Richtung Innenstadt fuhr.

Auf Haltezeichen reagierte der Fahrer nicht, die Polizisten mussten ihn erst überholen und auf einen Parkplatz lotsen. Die Kontrolle des 40-jährigen Wolfsburgers ergab stattliche 2,12 Promille beim Atemalkoholtest.

Fünf Fälle, die leider keine Einzelfälle sind. Immer wieder stellt die Polizei Fahrzeugführer fest, die deutlich alkoholisiert hinter dem Steuer eines Autos sitzen – und das ist kein Kavaliersdelikt. Ein Sprecher der Wolfsburger Polizei warnt: „Sie riskieren nicht nur ihren Führerschein, sondern auch das Leben und die Gesundheit von sich selbst und vor allem anderer Verkehrsteilnehmer.“

Und das gilt nicht nur in Wolfsburg. In Lüneburg verursachte am Samstag ein 24-Jähriger mit 1,6 Promille einen Unfall, zum Glück blieb es bei Sachschäden. Im Wendland holte die Polizei am Freitagabend einen 53-Jährigen mit 2,78 Promille hinter dem Steuer seines Autos hervor.

In der Nacht zu Samstag wurden darüber hinaus auf der Braunschweiger Heerstraße in Celle im Rahmen einer Polizeikontrolle zwei Autofahrer unter dem Einfluss berauschender Mittel gestoppt. Bei einem 54-jährigen Fahrer eines VW Golf wurden Anzeichen für eine Beeinflussung durch THC und Kokain festgestellt.

Bei einem 36-jährigen Seat Fahrer wurde eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 2 Promille gemessen. Beide mussten ihr Fahrzeug stehen lassen – und dürften nun wohl für längere Zeit auf ihre Fahrerlaubnis verzichten müssen.

VON HOLGER BODEN

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