Versuchter Totschlag in Gifhorn

ola Gifhorn. Viel Glück hatte am Wochenende ein Bewohner der Kreisstadt Gifhorn. Ein Streit, vermutlich unter Zechkumpanen, endete für einen 71-jährigen Gifhorner mit schweren Verletzungen. Er wurde ins Gifhorner Klinikum gebracht. Mittlerweile ist er jedoch wieder außer Lebensgefahr.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Gifhorn gerieten am Samstagabend in einer Wohnung in der Gifhorner Südstadt ein 71-Jähriger und ein 57-Jähriger, beide mit Wohnsitz in der Kreisstadt, aus bislang nicht bekannten Gründen in Streit – nachdem sie zuvor gemeinsam Alkohol getrunken hatten.

Vermutlich eskalierte daraufhin die Auseinandersetzung dann offenbar in Handgreiflichkeiten, bei der der ältere der beiden Männer zu Boden ging. Nach den bisherigen Ermittlungen der Gifhorner Polizeibeamten hat der 57-Jährige dann mit Sicherheitsschuhen vermutlich mehrfach in das Gesicht und an den Kopf des Opfers getreten. Dem 71-jährigen Mann gelang es noch, sich in seine Wohnung zu schleppen.

Dort wurde er am nächsten Tag gegen 13 Uhr von seinem 39-jährigen Sohn gefunden, der aufgrund der offensichtlichen Verletzungen des 71-Jährigen Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Das Opfer wurde sofort mit einem Rettungswagen ins Gifhorner Klinikum gebracht. Nach Angaben der Ärzte erlitt der 71-Jährige schwere Schädelverletzungen. Es bestand zunächst Lebensgefahr, so dass der Gifhorner noch am Sonntagabend in eine Braunschweiger Klinik verlegt werden musste.

Der tatverdächtige 57-Jährige konnte von der Polizei kurze Zeit später ermittelt und festgenommen werden. Gegen ihn wurde schließlich vom Amtsgericht Gifhorn auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.

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