Anhörung für Teilabschnitt musste wegen Corona ausfallen

Unterlagen bis Jahresende: Fortschritt bei Planung des A 39-Ausbaus

Der Ausbau der A 39 wird im südlichen Bereich von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel geplant.
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Der Ausbau der A 39 wird im südlichen Bereich von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel geplant.

Landkreis Gifhorn – Online-Konsultation und Überarbeitung von Unterlagen: Vom aktuellen Planungsstand des A 39-Ausbaus berichtete Michael Peuke, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel, jetzt dem Verkehrsausschuss des Landkreises Gifhorn.

Michael Peuke, Leiter Landesstraßenbaubehörde

„Für den sechsten Teilabschnitt sollte es Ende April eigentlich einen Anhörungstermin geben“, sagte Peuke. „Dieser musste jedoch Corona-bedingt ausfallen.“ Vom 19. Oktober bis 9. November sollen stattdessen Online-Konsultationen stattfinden. „Alle, die Einwände vorgebracht haben, wurden darüber informiert.“ Für den siebten Teilabschnitt von Ehra bis zur B 188 war 2019 ein Gerichtsurteil gefällt worden, das die Planung in dieser Form als unzulässig erklärte (das IK berichtete). „Das gibt uns nun drei Teilaufgaben“, führte Peuke aus. So müssten die geplanten Regenrückhaltebecken mit Retentionsbodenfiltern ersetzt werden. „Die funktionieren ähnlich, verfügen aber über eine zusätzliche Reinigungsstufe“, so Peuke. Ferner müsse die Abgrenzung zum Naturschutzgebiet Vogelmoor sichergestellt sein.

Der dritte Punkt ist das Verfahren um die Verlegung der L 289 und der B 248. „Wir müssen darlegen, dass es sich nicht um selbstständige Verfahren, sondern um Folgemaßnahmen des A 39-Ausbaus mit Wechselwirkungen handelt“, erläuterte Peuke.

Ziel sei es, die Unterlagen bis zum Jahreswechsel fertiggestellt zu haben. Danach werden sie der Planfeststellungsbehörde übergeben, die dann ein Planänderungsverfahren anstößt. „Natürlich auch wieder mit Auslegung und Öffentlichkeitsbeteiligung“, sagte Peuke. Aber: „Alles, was das Gericht nicht bemängelt hat, wird bei diesem Verfahren auch nicht mehr geändert.“ VON DENNIS KLÜTING

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