Ummersche Kreuzung ganz vorn - aber andere Stellen entschärft

Unfall-Hotspot liegt im Gifhorner Nordkreis

Zwei Fahrzeuge fahren auf die Ummersche Kreuzung zu.
+
Die Ummersche Kreuzung im Zuge der B 4 westlich von Wesendorf gilt weiterhin als unfallträchtigste Stelle im Landkreis Gifhorn.
  • Holger Boden
    vonHolger Boden
    schließen

Landkreis Gifhorn – Die unfallträchtigste Stelle im Landkreis Gifhorn bleibt die Ummersche Kreuzung (B4/L 284). Das ist eine der Erkenntnisse aus der jüngsten Sitzung der Unfallkommission, zu der die Polizeiinspektion Gifhorn jährlich einlädt. Neben der Polizei sitzen in diesem Gremium Vertreter der Straßenverkehrsbehörden, der Landesverkehrswacht und des ADFC.

Zur Entschärfung der Ummerschen Kreuzung soll dort langfristig ein Kreisverkehr eingerichtet werden. Das Planfeststellungsverfahren ist für 2021/22 vorgesehen. Baubeginn könnte dann vielleicht 2023 sein.

In der Summe reduzierte sich die Zahl der Unfallschwerpunkte von 14 auf 12. Von der Liste gestrichen wurde etwa die Dragenkreuzung: An dem Knoten von B 188, K 114 und K 31 hat der Umbau der Kreuzung mit einem neuen Rechtsabbiegerstreifen samt Ampel Wirkung gezeigt. Die Polizei verzeichnet dort hin und wieder noch leichte Auffahrunfälle, aber keine Unfälle mit schwer verletzten Personen.

Nach verstärkter Verkehrsüberwachung gelten auch die B 4 bei Sprakensehl sowie der Bereich B 4/Isenbütteler Straße bei Gifhorn als „entschärft“.

Bei anderen neuralgischen Punkten bleibt derweil noch abzuwarten, wie sich die Maßnahmen auswirken, die dort ergriffen wurden. Dazu gehört im Nordkreis die Kreuzung K 7/K 4 bei Teichgut, wo im Dezember letzten Jahres eine Sichtschutzhecke gepflanzt wurde. Auf der Gifhorner Heidlandkreuzung wurden die Schaltzeiten der Lichtzeichenanlage verlängert, da Unfälle dort immer wieder bei abgeschalteten Ampeln passierten.

Was bei Ummern helfen soll, gilt unterdessen auch wenige Kilometer weiter südlich als probates Mittel: Die Einmündung der K 7 in die B 4 soll zu einem Kreisverkehr umgebaut werden. Laut Unfallkommission wird damit vielleicht schon 2022 begonnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare