Land will Wasserpfennig erhöhen / Nordkreis-Versorger: Kalkulation steht noch aus

Trinkwasser vor Preissteigerung

Trinkwasser dürfte nächstes Jahr teurer werden.
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Trinkwasser dürfte nächstes Jahr teurer werden.

Isenhagener Land. Müssen die Haushalte im Isenhagener Land bald mehr Geld für ihr Trinkwasser bezahlen? Das Land Niedersachsen plant eine Erhöhung des so genannten „Wasserpfennigs“.

Dass die über kurz oder lang an die Verbraucher weitergegeben werden muss, gilt als sicher. Allerdings gibt es dafür zurzeit weder beim Wasserverband Gifhorn noch beim Wasserverband Vorsfelde, der die Samtgemeinde Brome versorgt, konkrete Pläne oder Kalkulationen.

Der Wasserpfennig, eine 1992 eingeführte Wasserentnahmegebühr, war mit 5,113 Cent lange Zeit konstant. Eine Erhöhung war im Koalitionsvertrag der Landesregierung vorgesehen und soll nun zum 1. Januar 2015 greifen. Das sieht ein Gesetzentwurf des Kabinetts vor. Der Satz soll um 47 Prozent auf 7,5 Cent pro Kubikmeter steigen.

Welche Mehrkosten damit auf die Wasserkunden im Nordkreis zukommen, und wann, das ist offen. Beim Wasserverband Gifhorn, dem die Samtgemeinden Hankensbüttel und Wesendorf sowie die Stadt Wittingen angeschlossen sind, gibt es nach Angaben des stellvertretenden Geschäftsführers Christian Lampe noch keine Planungen, die Preise zu ändern – die Kalkulation erfolge stets im Herbst im Vorfeld der Verbandsversammlung Ende November, Anfang Dezember.

Von Holger Boden

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