Auto brannte komplett aus

Tödlicher Unfall auf der K123 bei Emmen: 29-Jähriger wird aus VW Polo geschleudert

Der VW brannte völlig ab.
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Der VW brannte völlig ab.

pm/mih Emmen. Bei einem Unfall auf der K123 bei Emmen ist in der Nacht zu Mittwoch eine Person tödlich verletzt worden.

Ein Verkehrsteilnehmer, der nahe des Ortsausgangs gegen 22.45 Uhr in einer Rechtskurve Richtung Wunderbüttel ein Auto in Vollbrand bemerkte, alarmierte die Feuerwehr.

Die Atemschutzgeräteträger entdeckten beim Löschen eine Person neben dem Auto. Sie brachen daraufhin die Löscharbeiten ab und übergaben die Person an den Rettungsdienst, der aber nur noch den Tod feststellen konnte. Der VW brannte völlig ab. Da zunächst unklar war, ob weitere Personen im Auto gesessen hatten, suchten erst die Feuerwehrleute zu Fuß und kurze Zeit später noch der Helikopter Phönix, der aus Hannover herbeigerufen wurde, per Suchscheinwerfer das Waldstück und den anliegenden Acker ab. Die Polizei kümmerte sich um die erkennungsdienstlichen Maßnahmen an der Leiche, um deren Identität festzustellen.

Der 29-Jährige aus Hankensbüttel, so die Informationen der Polizei, fuhr mit seinem VW Polo auf der Kreisstraße 123 von Emmen nach Wunderbüttel. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er mit seinem Pkw in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Straßenbäume. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 29-Jährige aus seinem Pkw geschleudert und war vermutlich auf der Stelle tot. Anschließend fing das Auto Feuer und brannte komplett aus.

Im Einsatz waren seitens der Feuerwehr 32 Kräfte der Gemeindefeuerwehr (Hankensbüttel, Emmen, Oerrel, Wentorf) und 18 aus Knesebeck. Da der Rettungssatz der Hankensbütteler Wehr ausfiel, musste laut dem Emmener Einsatzleiter Marc Gödecke noch Sprakensehl nachalarmiert werden. pg

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