Thomas Krok aus Ehra-Lessien ist neuer Kreisbrandmeister

GIFHORN -  Das Amt des Kreisbrandmeisters bleibt fest in Bromer Hand. Nach der 16-jährigen Ära des Bromers Willi Aldinger, der zudem noch weitere fünf Jahr stellvertretender Kreisbrandmeister war, folgt ab dem 1. August die Amtszeit von Thomas Krok aus Ehra-Lessien als Kreisbrandmeister.

Von den 72 bei der Dienstversammlung der Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister im Bürgerschützensaal anwesenden Stimmberechtigten stimmten 71 für den 52-Jährigen Ersten Hauptbrandmeister, einer enthielt sich.

Stimmberechtigt waren die Ortsbrandmeister oder deren Stellvertreter oder ein Beauftragter der 103 Ortswehren im Landkreis. Mit weiteren Stimmberechtigten wären113 Stimmen möglich gewesen, wobei die Ortswehren aus der Samtgemeinde Hankensbüttel fehlten. Sie waren auf einem Seminar. Für die Wahl des Kreisbrandmeisters waren 57 Ja-Stimmen nötig.

Krok, der bisher in der dritten Wahlperiode Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Brome ist, muss nun noch vom Kreistag bestätigt werden. Er war der einzige Vorschlag des Kreiskommandos, weitere Kandidaten gab es nicht. „Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis mit dieser hohen Stimmenzahl und freue mich auf die Aufgabe und die Arbeit mit dem Kommando und dem Landkreis“, sagte Krok nach seiner Wahl. Er finde eine sehr gut organisierte Kreisfeuerwehr vor.

Die ebenfalls in diesem Jahr scheidende Landrätin Marion Lau verwies auf die noch drei Monate währende Zusammenarbeite zwischen ihr und Krok. „Ich habe eine direkte Ansprache“, warnte sie vor. Sie lobte ausdrücklich das Ehrenamt. „Die Politik weiß genauso wie die Verwaltung, wie wichtig die Feuerwehren sind. Die Bilanz zeigt, wie vielschichtig die Anforderungen sind. Und man darf nicht vergessen. Das sind alles Freiwillige. Ohne das Ehrenamt würde gar nichts richtig laufen.“

Die Stellvertreter des designierten künftigen Kreisbrandmeisters werden in den kommenden zwei Jahren ihre Ämter aus Altersgründen aufgeben. Der Bereichsleiter Süd, Volkhard Weber, geht im kommenden Jahr, der Bereichsleiter Nord, Martin Nagel, im Jahr darauf. In seiner letzten Dienstversammlung als Kreisbrandmeister zog Aldinger noch einmal Bilanz: „Diese Versammlung ist für mich etwas Besonderes. Ich spüre auch ein wenig Wehmut“, sagte er.

Viele Dinge seien in den letzten 16 Jahren angeschoben worden. Aldinger nannte unter anderem die Einrichtung der Atemschutzgeräteträgerstrecke, die neue technische Einsatzleitung, die Einführung der digitalen Kommunikationsmedien und die Erneuerung des Fuhrparks.

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