Rund 70 Kräfte bei Brand im Feriengebiet am Bernsteinsee am Freitag im Einsatz

Stüde: Holzhaus nach Feuer unbewohnbar

Reichlich Rauch hüllte den Kiebitzweg ein. Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand.
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Reichlich Rauch hüllte den Kiebitzweg ein. Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand.

Stüde – Das Holz-Haus ist nicht mehr bewohnbar, aber glücklicherweise wurde bei dem Feuer niemand verletzt: Das Gebäude am Kiebietzweg im Wochenendhausgebiet am Bernsteinsee in Stüde brannte am Freitag gegen 9 Uhr völlig aus. Zu diesem Zeitpunkt war keine Person im Haus.

Nach einer halben Stunde waren die Flammen unter Kontrolle, um 9.42 Uhr meldete Einsatzleiter Patrick Pahl von der Grußendorfer Wehr: „Feuer aus!“. 70 Kräfte aus allen sechs Wehren der Sassenburg – Westerbeck, Grußendorf, Stüde, Dannenbüttel, Triangel und Neudorf-Platendorf – waren im Einsatz. Alarmiert worden waren sie zu einem Großbrand, dieser stellte sich dann als Hausbrand heraus, der auf das einzelne Gebäude beschränkt. Der Brandherd lag laut Pahl zwischen Innen- und Außenfassade, das Feuer habe dann auf den Dachstuhl übergegriffen. Mit je zwei Trupps wurde zum Innen- und Außenangriff beim stark verrauchten Gebäude vorgegangen. Das Dach wurde teilweise geöffnet, etliche Dachziegel entfernt. Mit mobilen Belüftungsgeräten gelang es, den Rauch abzuziehen.

Nachdem die Einsatzkräfte zwischenzeitlich bereits abgerückt waren, gab es gegen 11 Uhr laut Pahl noch einen Folgeeinsatz: Durch den Wind seien einige Stellen noch mal heiß geworden und dort sei das Löschwasser verdampft. Die Feuerwehrleute hätten daraufhin die Dämmung herausgerissen, damit sei das Ganze dann erledigt gewesen.

Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar, die Schadenshöhe auch, teilte Polizeisprecher Thomas Reuter auf IK-Anfrage mit.  pg

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