Weichen für Fusion gestellt

Sparkassen Gifhorn-Wolfsburg und Celle warten auf politische Entscheidung

+
Die Hauptstelle der fusionierten Sparkasse und der Vorstandssitz werden in Gifhorn sein.

Gifhorn/Wolfsburg/Celle – Die Sparkassen Celle und Gifhorn-Wolfsburg wollen fusionieren. Die Weichen dazu wurden in den vergangenen Wochen in Verhandlungen gestellt. Ein ausgearbeitetes Konzept wurde Anfang März den Verwaltungsräten beider Sparkassen vorgestellt.

In einem Anhörungsbeschluss wurde dem Fusionskonzept zugestimmt. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, die angestrebte Fusion in den politischen Gremien entscheiden zu lassen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Entscheidung über die Fusion beider Sparkassen treffen der Stadtrat Wolfsburg (28. März), der Kreistag Gifhorn (4. April), der Stadtrat Celle (4. April) und der Kreistag Celle (5. April). Alle vier Gremien müssen mit einfacher Mehrheit zustimmen, damit die Fusion möglich werden kann. Die rechtliche Fusion soll dann zum 31. August rückwirkend zum 1. Januar 2019 umgesetzt werden. Die Sparkasse soll den Namen Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg tragen.

Die Anteilsverhältnisse verteilen sich zwischen den beiden Sparkassen paritätisch. Die Träger sind der Landkreis Gifhorn (30 Prozent), die Stadt Wolfsburg (20 Prozent), der Landkreis Celle und die Stadt Celle (jeweils 25 Prozent).

„Das nun vorliegende Fusionskonzept beschreibt eine Sparkasse, die die Stärken von zwei wirtschaftlich gesunden und gut aufgestellten Häusern vereint und ihren Markterfolg nochmal signifikant steigern kann. Davon profitieren Kunden, die regionale Wirtschaft, die Region und nicht zuletzt auch die Träger“, so Landrat Dr. Andreas Ebel, Verwaltungsratsvorsitzender.

Gerhard Döpkens, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, unterstreicht die angestrebten Ziele der Fusion: „Wir wollen gemeinsam Zukunft gestalten und unserem öffentlichen Auftrag uneingeschränkt weiter nachkommen. Eine mögliche Fusion der zwei Sparkassen wird einen spürbaren quantitativen und qualitativen Mehrwert schaffen. Indem wir Synergien schaffen, Potenziale noch stärker nutzen und in richtungsweisende digitale Strukturen weiter investieren, bleiben wir attraktiv für die Privatkunden und auch den regionalen Mittelstand.“

Der heutige Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Gerhard Döpkens, und Vorstandsmitglied Klaus Lüdiger werden dem künftigen Vorstand nicht angehören. Döpkens hätte regulär aufgrund seines Alters seine Tätigkeit im Vorstand Ende des Jahres beendet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare