Überfälle auf Tankstelle an der A 2 und auf Spielothek in Wolfsburg / Täter entkommen unerkannt

Lkw sorgt für Stau an Dragenkreuzung

Gifhorn. Gestern Morgen sorgte ein liegengebliebener Lkw für Staus im Berufsverkehr. Gegen 9 Uhr blieb ein Lastkraftwagen mit einem technischen Defekt bei der sogenannten Dragenkreuzung in Gifhorn liegen.

Da der Lkw-Fahrer aus Diepholz mit seinem Gespann die Straße blockierte, kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Staus. Ein Abschleppunternehmen sorgte im Laufe des Vormittags wieder für eine freie Kreuzung auf der Bundesstraße 188 und Kreisstraße 114.

Weitere Polizeimeldungen

Helmstedt. Ein Raubüberfall auf die Tankstelle Helmstedt Süd an der A 2 Richtung Berlin ereignete sich gestern in den frühen Morgenstunden. Nach bisherigem Ermittlungsstand betraten gegen 3.35 Uhr zwei maskierte Täter den Verkaufsbereich der Tankstelle. Sie bedrohten den 28-jährigen Kassierer mit einer Waffe und einem Schlagstock und forderten die Herausgabe von Bargeld. Dieser händigte einem der beiden Täter in einer vorher übergebenen Plastiktüte den Kasseninhalt aus. Daraufhin verließen die beiden Täter die Tankstelle und verschwanden im Dunkel der Nacht in unbekannte Richtung.

Scheinbar ist einer der beiden Täter Raucher, denn er ließ im Vorbeigehen noch eine Stange Zigaretten der Marke Lucky Strike XL mitgehen. Wie hoch genau der erbeutete Geldbetrag ist, werden die Ermittlungen in den nächsten Tagen ergeben.

Velpke. Durch einen lauten Knall wurden die Anwohner der Jasperallee in Velpke gestern Morgen aus dem Schlaf gerissen. Mehrere Zeugen beobachteten, wie gegen 2.25 Uhr vier unbekannte und maskierte Täter mit einem weißen Pritschenwagen rückwärts in das 2 Mal 3 Meter große Fenster der dortigen Spielothek fuhren.

Mehrere Personen sprangen aus dem Fahrzeug befestigten ein Seil um einen dortigen Wechselgeldautomaten und rissen diesen aus der Verankerung. Anschließend luden die Täter den Automaten auf den Wagen und verschwanden in Richtung Kreuzungsbereich B 244/Vorsfelder Straße. Der Blitzeinbruch dauerte nur wenige Minuten. Die sofort eingeleitete Fahndung brachte keine konkreten Ergebnisse. Die Polizei nahm den Tatort in dem zweigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus auf, in dem sich im Erdgeschoss die Spielothek befindet. Die Täter schienen über Ortskenntnisse zu verfügen, denn obwohl die Fenster durch blaue Lamellenvorhänge verhängt sind, wussten sie genau, wo sich der Automat befand. Ferner ließen sie andere Spiel- und Geldautomaten unbeachtet. Aufgrund der Dunkelheit und der Kürze des Geschehens konnten die Zeugen leider keine genaue Täterbeschreibung abgeben. Bekannt ist lediglich, dass ein Täter etwa 1,90 Meter groß gewesen sein dürfte.

Rubriklistenbild: © dpa

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