„Mensch 2018“: Wittinger Freibad-Förderverein, Frank Kalinowski und Andreas Meyer

Sie sorgen für Bewegung

Mit Events, Eigenleistung und Zusatzausstattung fördert der Wittinger Freibad-Förderverein den Erhalt des Ernst-Siemer-Bades.

Isenhagener Land. Gesucht werden bei „Mensch 2018“ wieder Einzelpersonen und Gruppen, die sich vorbildlich für die Allgemeinheit engagieren – ehrenamtlich.

Damit soll unentgeltlicher Einsatz für das Gemeinwohl gewürdigt werden, wie er im Isenhagener Land vielfältig anzutreffen ist. Auch im Sport.

• Ein neuer Kandidat ist der Förderverein des Ernst-Siemer-Bades in Wittingen. Gegründet 2006, hat der Verein mit seinen heute rund 80 Mitgliedern es sich zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten zur Ausübung des Schwimmsports zu fördern. Die Stadt Wittingen als Träger des Freibads soll zu diesem Zweck bei dem Erhalt des Freibads und beim Ausbau seiner Ausstattung unterstützt werden. Dabei geht es auch darum, dass das Freibad eine wichtige Einrichtung ist, in der Kinder das Schwimmen lernen können, in der Schulsport getrieben werden kann, und deren Nutzung überhaupt der Förderung der Gesundheit dient. Neben finanzieller Unterstützung aus Vereinsmitteln steuern die Mitglieder für das Freibad auch Eigenleistung bei.

Extrem engagiert für Steinhorst und den SVS: Frank Kalinowski.

• Was wäre (der SV) Steinhorst ohne Frank Kalinowski!? Bereits seit seinem 18. Lebensjahr, sprich nunmehr schon seit sage und schreibe 34 Jahren, wirkt der Tausendsassa an einem florierenden (Vereins-)Leben im Ort mit. Ob als Mitbegründer des Schützenvereins, in der Feuerwehr, in der Landjugend, im Kreis-Elternrat, mit zwei Legislaturperioden im Gemeinderat oder eben in vielfältiger Position beim Sportverein: Der 52-Jährige macht und tut. Er baute den Mädchen-/Damenfußball-Bereich beim SVS mit auf und begleitet ihn ununterbrochen seit 15 Jahren. Aktuell trainiert er die Steinhorster Damen- und Herrenmannschaft parallel, organisiert viel Drumherum, packt eigenständig auf der Sportanlage mit an. „Ich habe für das Dorf schon viel getan“, sagt das „Mädchen für alles“ selbst.

Ein Glücksfall für das Schiedsrichterwesen: Andreas Meyer.

• Wir befinden uns im Jahr 2018 nach Christi. Ganz Gifhorn hat Probleme, Fußballspiele mit Schiedsrichtern zu besetzen! Ganz Gifhorn? Nein! Dank des umtriebigen Andreas Meyer hört der VfL Wahrenholz nicht auf, sich dem Negativtrend zu widersetzen. Ein Vorzeigemodell für andere Vereine. Bereits seit 38 Jahren leistet Meyer nun schon den Dienst an der Pfeife und begeistert auch seit über einem Jahrzehnt am Taterbusch immer wieder junge Leute für das Schiedsrichterwesen. Das kommt dem VfL und dem Fußball an sich zugute. Der „Ich bin mit viel Herzblut dabei.“ Wenn es die Zeit zulässt, betreut Meyer nebenbei auch noch Jugendteams mit.

Kandidaten müssen ihren Wohnsitz in der Stadt Wittingen oder den Samtgemeinden Hankensbüttel, Brome oder Wesendorf haben. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Vorschläge – mit Namen und Wohnort des Vorgeschlagenen – sollten bis kommenden Freitag, 7. September, beim IK eingehen und möglichst ausführlich begründet werden. Eine Jury trifft dann eine Vorauswahl – und am Ende haben die IK-Leser die Wahl: Vom 29. September bis 11. Oktober bestimmen sie den „Mensch 2018“.

Vorschläge bitte an: Isenhagener Kreisblatt, Hindenburgwall 19, 29378 Wittingen, redaktion.ik@cbeckers.de; Betreff: Mensch 2018. Bitte Anschrift und Telefonnummer für Rückfragen nicht vergessen.

Von Ingo Barrenscheen und Holger Boden

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