Landkreis will Donnerstag informieren

Sorge, dass Vogelgrippe ausbricht

Noch darf ein Teil der Hennen des Hagener Landwirts Matthias Bührke im Freien scharren und nach Futter picken.
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Noch darf ein Teil der Hennen des Hagener Landwirts Matthias Bührke im Freien scharren und nach Futter picken.

Landkreis Gifhorn. Hühnerbesitzer und die Halter anderer Geflügelarten im Landkreis Gifhorn treibt die Angst vor einem Ausbruch der Vogelgrippe um.

Matthias Bührke, Inhaber des gleichnamigen Hühnerhofes in Hagen, müsste seine rund 400 freilaufenden Hennen in den Stall sperren. Die rund 20 Rassegeflügelzüchter im Landkreis um ihren Vorsitzenden Detlef Hannemann aus Emmen lassen ihre Tiere nicht mehr aus den überdachten Volieren. „Besucher lass’ ich da nicht hinein“, sagt Hannemann bestimmt.

Doch noch hat das Virus Niedersachsen nicht erreicht. Auf der Insel Ummanz bei Rügen war am Wochenende das gefürchtete Vogelgrippe-Virus H5N8 erstmals in Europa bei einem Wildvogel nachgewiesen worden. Als Vorsichtsmaßnahme muss nun auch in den Kreisen Cloppenburg und Vechta das Geflügel in die Ställe. Eine entsprechende Verfügung trete zum Donnerstag in Kraft, sagten Sprecherinnen der Kreise gestern. Freitag hatten die Kreise Emsland und Grafschaft Bentheim die Einstallung angeordnet. Der Landkreis Gifhorn will sich trotz Nachfrage des IK erst am Donnerstag zur Problematik äußern.

Von Jens Schopp

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