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Antje Becker ist die Koordinatorin des Angebotes „Frühe Hilfen Niedersachsen“ im Fachbereich Jugend der Kreisverwaltung.
Antje Becker ist die Koordinatorin des Angebotes „Frühe Hilfen Niedersachsen“ im Fachbereich Jugend der Kreisverwaltung. © Ohse

Gifhorn. Mit dem Fach und Familieninformationssystem (FIS) „Frühe Hilfen Niedersachsen“ gibt es ein neues Portal im Internet, mit dem durch wenige Mausklicks Informationen zu Angeboten für junge Familien zur Verfügung stehen.

Der Fachbereich Jugend des Landkreises hat dafür in der Projektgruppe des Landes mitgearbeitet hat.

Die verschiedensten Institutionen sind bereits mit Angeboten auf www.fruehe-hilfen-niedersachsen.de vertreten, mit der Zeit werden noch weitere dazu kommen, sagt Antje Becker, Koordinatorin des Angebots im Fachbereich Jugend. Nach einer Anmeldung bei ihr können Institutionen, Vereine und andere Einrichtungen ihre Angebote selber einstellen. Informationen gibt es so für Schwangere, junge Familien und Eltern mit Kindern bis zum Erreichen des Schulalters, aber auch für Fachkräfte.

Der Internetauftritt ist landeseinheitlich gestaltet, eine Maske bietet mehrere Möglichkeiten, was die Suche nach räumlicher Entfernung, Alter des Kindes oder die Themen angeht. Wo kann mein kleines Kind Sport treiben, wo gibt es welche Angebote für Schwangere, Fragen zu Möglichkeiten von Babymassage oder auch Erziehungsberatung, eine Suche ist auch nach eingebenden Stichworten möglich, sagt Becker. „Das Internetportal hat das Ziel, Entwicklungsmöglichkeiten von Familien und Kindern in der Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern“, führt sie aus. „Das zielt vor allem auf eine flächendeckende Versorgung von Familien mit bedarfsgerechten Unterstützungsangeboten. Die Information zur Versorgung soll durch dieses Angebot verbessert werden.“

Um Missbrauch und unseriöse Angeboten zu verhindern, wird jedes Angebot vor der Freischaltung durch Becker kontrolliert, wenn es die Anbieter formuliert haben. Dabei wird auch auf Vollständigkeit der Angaben geachtet, ein Verfallsdatum ist obligatorisch. „Wenn der Termin eines Angebots, etwa eines Vortrages verstrichen ist, verschwindet auch das Angebot aus dem Internet“, erklärt Becker. Auch langfristige Angebote haben eine Verfallszeit von zwei Jahren. „Dann bekommen die Anbieter eine Mail zur Erinnerung und werden gefragt, ob das Angebot weiter besteht, so dass es weiterhin angezeigt werden kann“, so Becker weiter. Damit sind die Aktualität und die Richtigkeit der Angebote gewährleistet.

Insgesamt 22 Landkreise und Städte in Niedersachsen sind aktuell im FIS dabei, 14 weitere befinden sich in der Vorbereitung.

Und der Landkreis wird noch weitergehen. „Wir arbeiten daran, auch Angebote für Familien mit Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 18 Jahren einzustellen. Dann werden auch Kitas und kulturelle Angebote zu finden sein“, erklärt Martina Hartwig, Fachbereichsleiterin Jugend beim Landkreis. Dieses erweiterte Informationsangebot soll demnächst als „Familienwegweiser“ im Internet zur Verfügung stehen. Angebote sind zu finden unter www.fruehe-hilfen-niedersachsen.de.

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