Neuer Zug vor Ort

Schichtwechsel beim Löschen: Gifhorner Feuerwehrleute kehren aus Meppen zurück

+
Die Mitglieder des Hankensbütteler Wasserförderzugs waren sichtlich stolz, als sie vom Einsatz aus Meppen zurückkehrten. Gemeindebrandmeister Frank Imort lobte den Zusammenhalt in diesem „tollen Team“.

Landkreis Gifhorn/Meppen. Erschöpft, aber wohlauf kehrten am Montag die vier Feuerwehrzüge aus dem Landkreis Gifhorn von ihrem Einsatz in Meppen zurück.

Doch seit gestern hilft mit dem Wassertransportzug Nord schon die nächste hiesige Truppe bei den Löscharbeiten im Emsland.

ThomasKrok

Zu dem 25 Personen starken Zug gehören ein Führungs- und Mannschaftstransportfahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug und fünf Tanklöschfahrzeuge. 48 stunden soll der Einsatz dauern. Kreisbrandmeister Thomas Krok erklärte im IK-Gespräch, dass man bereits einen weiteren Löschzug bereithalte. „Für den gibt es aber noch keine Anfrage aus Meppen.“ Er gehe aber davon aus, dass noch weitere Züge angefordert würden. „Es muss da oben ja auch mal dem Ende zugehen, aber danach sieht es im Moment noch nicht aus.“ Es werde nach wie vor dort Personal und Ausrüstung benötigt, nun soll gezielt gegen die Brandnester vorgegangen werden. Die Witterung würde die Löscharbeiten zwar teils erleichtern, aber nicht übernehmen. „Wenn es unter der Oberfläche brennt, ist es egal, ob es regnet.“ Unterbringung und Versorgung der Feuerwehrleute haben in Meppen laut Krok „ganz hervorragend“ funktioniert. Erneut habe sich aber auch der Logistikzug bewährt.

Krok zeigte sich ausgesprochen stolz auf die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute. „Es ist einfach super, dass sich so viele freiwillig engagieren und so flexibel auf eine solche Anfrage reagieren.“ Die Brandkatastrophe im Großen Moor 1975 sei allerdings auch noch in den Köpfen der Feuerwehrleute präsent. „Alle wissen nur zu gut, was da passieren kann, und sind daher auch entsprechend sensibel – und, wie man sieht, einsatzbereit!“

Von Dennis Klüting

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare