Homepage des Kreis Gifhorn zeigt nun statistische Daten auf

Rühener Bevölkerung wächst

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Präsentierten den Statistik-Teil der Homepage des Landkreises: Sozialplaner Torsten Haf (v.l.), Sachbearbeiterin Kathrin Brokmeier und Landrat Dr. Andreas Ebel.

Landkreis Gifhorn – „Es gibt bisher nur positive Rückmeldungen für unsere neugestaltete Homepage“, erklärte Landrat Dr. Andreas Ebel. Kurz und knapp werde unter www. gifhorn. de über das Wichtigste im Landkreis Gifhorn informiert.

Nun ist die Homepage um einen Statistikteil erweitert worden. Daten, Zahlen, Fakten zur demografischen Entwicklung, so zur Bevölkerung, zum Altersaufbau, zu wachsenden und schrumpfenden Gemeinden, zur Geburtenentwicklung oder zur Bautätigkeit sind dort zu finden. „Damit verbessern wir unseren Bürgerservice und bieten aktuelle Informationen darüber, wie sich der Landkreis entwickelt“, sagte Ebel. Die Statistik werde man weiter aktuell halten.

Wichtig sei diese Aktualisierung auch, weil es wirtschaftlich ausschlaggebend sei, bei Weichenstellungen für viele Entscheidungsträger aus Politik, Gesellschaft und der Wirtschaft. Der Datenhintergrund werde daher vierteljährlich aktualisiert. Außer Grafiken werden auch Tabellen angeboten, in der die konkreten Zahlen zu lesen sind. In den Fachbereichen der Landkreisverwaltung seien diese Daten Arbeitsgrundlage für Planungsprozesse, um für alle Bereich von der Krippe über Mobilität bis zur Seniorenpolitik die bestmögliche Lösung zu erarbeiten. Auch für die Projekte wie die Klimaallianz oder OnDemand-Verkehr könnten wertvolle Hinweise aus den Zahlen genommen werden. „Im Statistikteil ist auch klar die positive Bevölkerungsentwicklung zu sehen, Strukturdaten zur Arbeitslosigkeit, die derzeit bei 3,8 Prozent liegt, und Beschäftigten, die im Landkreis abreiten. Man erkennt, dass die Prognosen früher Jahre, die einen Rückgang der Bevölkerung vorhersagten, falsch lagen“, stellte Ebel fest.

So wiesen die amtlichen Melderegister der kreisangehörigen Gebietseinheiten derzeit 177 392 Einwohner für den Kreis aus und damit ein erhebliches Plus. Die Stadt Gifhorn, die Gemeinde Sassenburg, die Samtgemeinde Papenteich und die Gemeinde Rühen sind demnach die deutlichen Gewinner beim Bevölkerungszuwachs. Der kommt vor allem durch die rege Bautätigkeit und daher, dass immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter erreichen, erklärte Ebel. „Ich freue mich sehr über die Entwicklungen. Zeigen sie doch, dass der Landkreis ein attraktiver Wohn- und auch Arbeitsort ist. Und auch der Nordkreis entwickelt sich.“

Weitere Infos zur demografischen Entwicklung sind bei der Stabsstelle Demografie, Christine Gehrmann, unter (05371) 82386 oder per Mail an christine.gehrmann@gifhorn.de erhältlich.

VON BURKHARD OHSE

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