Spatenstich für Ausweichgleis

Rötgesbüttel: Stundentakt soll im Dezember kommen

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Unter dem Beifall zahlreicher Politiker stachen Rötgesbüttels Bürgermeister Hermann Schölkmann (v. l.), Peter Seitz, Leiter Regionalnetze Nord der DB Netz AG und Verbandsvorsitzender Detlef Tanke den ersten Spaten für das zweite Gleis in den Kies.

Rötgesbüttel – Zuversicht herrsche bei allen Beteiligten, besonders beim Verbandsvorsitzenden des Regionalverbandes Großraum Braunschweig, Detlef Tanke, dass ab Dezember der Stundentakt der Bahnlinie zwischen Uelzen über Gifhorn nach Braunschweig komme.

Am gestrigen Dienstag war der erste Spatenstich für das Ausweichgleis in Rötgesbüttel. Beide Landtagsabgeordneten Philipp Raulfs und Tobias Heilmann, Landrat Andreas Ebel, Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn, Bürgermeister Hermann Schölkmann, Peter Seitz von der DB-Netz AG und viele Gäste waren gekommen, um das Ereignis mitzuerleben.

„Heute ist ein guter Tag für den Landkreis und die Region mit dem Baubeginn für das zweite Gleis. Auch in Wahrenholz wird das zweite Gleis gebaut. So können wir den Stundentakt auf der Strecke gewährleisten“, freute sich Tanke.

In Rötgesbüttel wird ein neuer Mittelbahnsteig gebaut. Der Zugang zum Zug wird barrierefrei ausgeführt. Der für den neuen Bahnsteig und das neue Gleis benötigte Platz sei an der jetzigen Bahnsteiglage nicht vorhanden, erläutert Seitz. „Deshalb wird der neue, für zwei Gleise geplante Bahnsteig etwa 300 Meter südlich vom alten gebaut. Der alte Bahnsteig wird abgebrochen.“ Langfristig gesehen, wolle man auf den Halbstundentakt hinarbeiten, damit das Angebot noch attraktiver werde.

Rund 10 Millionen Euro werde die gesamte Maßnahme des 140 Meter lagen Bahnsteigs, die Weichen mit Steuerung und die Verlegung der Zuwegung zu landwirtschaftlichen Flächen kosten, die das Land Niedersachsen, die Deutsche Bahn und der Regionalverband unter sich aufteilen.

Rötgesbüttels Bürgermeister Schölkmann berichtet, dass die Gemeinde Parkplätze bauen werde. „Die benachbarten Orte Ribbesbüttel, Vollbüttel und Ausbüttel bekommen so auch einen Zugang zur Bahn.“ Landrat Dr. Andreas Ebel freute sich, dass die vielen Briefe zum Erfolg geführt hätten.

VON BERND BEHRENS

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