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138 reuige Steuersünder

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Im September vergangenen Jahres besuchte Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (Mitte) das Gifhorner Finanzamt.
Im September vergangenen Jahres besuchte Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (Mitte) das Gifhorner Finanzamt. © Archivfoto

Landkreis Gifhorn. 138 reuige Steuersünder haben sich im vergangenen Jahr dem Gifhorner Finanzamt gegenüber offenbart. Bis Juli verzeichnete die Behörde, die auch für den Nordkreis zuständig ist, 78 Selbstanzeigen.

Diesen Wert berichtete Antje Tiede, Sprecherin des niedersächsischen Finanzministeriums, im August. 2013 registrierte das Finanzamt Gifhorn 90 Selbstanzeigen. „Wir haben ja noch viereinhalb Monate“, sagte Tiedje damals. Und in denen haben 60 (plus 53 Prozent) weitere Menschen ihre bisher nicht versteuerten Vermögenserträge der Finanzbehörde mitgeteilt.

Grund für den Rekord und den vermuteten Rückgang seien die zum Jahreswechsel in Kraft getretenen Verschärfungen bei den Selbstanzeigen, sagte Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) gestern in Hannover. 3797 weitere Steuerbetrüger sind durch Selbstanzeige bei den Finanzämtern aktenkundig. Schneider führt den Anstieg auf die seit diesem Jahr in Kraft getretenen Verschärfungen bei Selbstanzeigen zurück.

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