Late-Night-Shopping in Gifhorn fällt buchstäblich ins Wasser

Regen vermiest die Laune

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Die Straßen von Gifhorn blieben am Freitagabend verregnet und leer.

Gifhorn. Zwar wurde es spät, aber es war auch nass, windig und kalt. Kerzen vor vielen Geschäften zeigten sich einladend, doch Dauerregen verhinderte Freitag dem Late-Night-Shopping eine größere Resonanz.

Immerhin wurde im Gegensatz zu manchen Städten wie Oldenburg, der Weihnachtsmarkt in der Kreisstadt nicht wegen Sturms geschlossen.

Im Regen schnitzte Christian Fischer Eisskulpturen.

Etliche Standbetreiber und Geschäftsinhaber schlossen aber bereits um 20 Uhr oder davor ihre Läden und Stände. Die Gifhorner und ihre Besucher machten sich rar, als die City-Gemeinschaft das Late-Night-Shopping im Angebot hatte, das unter dem Motto Feuer, Eis und Licht stand. Durchhaltevermögen zeigten allein der DJ und Eisbildhauer Christian Fischer, der wacker an seinen beiden Figuren arbeitete. „Seit 16 Uhr ist er dabei, ohne Pause, und das im Regen“, lobte ihn Michaela Lippe von der City-Gemeinschaft. Der Regen rundete das Pferd und den Panther, den Fischer schnitzte, ab und glättete die Skulpturen ebenso, wie er sie langsam zum Schmelzen brachte. Doch auch aus anderen Gründen hätte sich auch der Künstler lieber kaltes, trockenes Wetter gewünscht. „Wenn das Eis frostig ist, kann man es besser schneiden“, erklärte er. Am Anfang konnte er noch auf einige Bewunderer blicken, zu fortgeschrittener Stunde fanden jedoch immer weniger Zuschauer den Weg in die Innenstadt. Vor einigen Buden mit warmen und heißen Getränken sammelten sich immerhin einige Besucher, sofern es einen trockenen Unterstand gab. Insgesamt fand es Lippe schade, dass das Late-Night-Shopping derart ins Wasser fiel, denn alle hatten sich viel Mühe gegeben. [...]

Von Burkhard Ohse

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