Nach Gewalt gegen eine Prostituierte bei Gifhorn: Prozess startet

Raub und Vergewaltigung

+
In einem sogenannten Lovemobil an der B 188 bei Gifhorn soll sich die Tat ereignet haben.

bo Gifhorn/Hildesheim. Ein heute 23-Jähriger soll am 14. Oktober letzten Jahres an der B 188 bei Gifhorn eine Prostituierte in ihrem Wohnwagen gewürgt, vergewaltigt und beraubt haben. Ab Dienstag muss er sich dafür vor dem Hildesheimer Landgericht verantworten.

Nach Darstellung der Hildesheimer Justiz soll es zwischen dem Angeklagten und seinem Opfer zunächst zu einvernehmlichem und bezahltem Geschlechtsverkehr gekommen sein. Dann aber sei es zum Streit um eine vermeintlich mitgebrachte Jacke gekommen – woraufhin der 23-Jährige sich auf die Prostituierte gestürzt haben soll. Der Mann soll die Frau gewürgt und geschlagen haben und gegen ihren Willen erneut in sie eingedrungen sein. Anschließend soll er ihr rund 300 Euro abgenommen haben. Als das Opfer fliehen konnte, soll dann auch der Tatverdächtige das Weite gesucht haben.

Die Frau erlitt Brüche im Gesicht und großflächige Hämatome, das Würgen soll lebensgefährlich gewesen sein. Der Vorwurf lautet deshalb auf besonders schweren Raub, besonders schwere Vergewaltigung und gefährliche Körperverletzung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare