Landkreis Gifhorn: 1,2 Millionen Euro Bußgeldeinnahmen durch Kontrollen

Rasen ist Unfallursache Nr. 1

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Die Anzahl der Raser ist im Landkreis Gifhorn im vergangenen Jahr von 23 242 auf 28 402 angestiegen. In Kooperation mit der Polizei hat der Landkreis das bestehende Geschwindigkeitsüberwachungskonzept überarbeitet.

Landkreis Gifhorn. „Im Landkreis Gifhorn ist immer noch überhöhte, beziehungweise nicht angepasste Geschwindigkeit die Unfallursache Nr. 1“, bedauert Erste Kreisrätin Evelin Wißmann.

Daher möchte der Landkreis Gifhorn weiter durch die dauerhafte Senkung des Geschwindigkeitsniveaus mehr Sicherheit auf den Straßen im Kreisgebiet erhalten.

„Überhöhte Geschwindigkeiten machen einen Großteil der Bußgeldeinnahmen aus“, weiß Wißmann. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der festgestellten Verkehrsverstöße durch die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen von 23 242 auf 28 402 erhöht. Hieraus resultierten Einnahmen in Höhe von 1 219 560 Euro, im Jahr 2013 waren es 1 112 211 Euro. „Die neuerrichteten Messanlagen zeigen hier noch keine Auswirkungen“, betont die Erste Kreisrätin. Darüber hinaus wurden von der Polizei 16 061 Verstöße angezeigt, die mit insgesamt 624 995 Euro geahndet wurden. Hier lagen die Zahlen im Vorjahr bei 16 442 Verstößen, die mit insgesamt 700 145 Euro geahndet wurden.

In der Bilanz beliefen sich die Gesamteinnahmen aus Buß- und Verwarngeldern für Verkehrsordnungswidrigkeiten im vergangenen Jahr auf 1 844 555 Euro (2013: 1 812 356 Euro) bei Fallzahlen von insgesamt 44 463 (2013: 39 691 Fälle). [...]

Von Carola Hussak

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