Teilnehmer aus ganz Norddeutschland bei ADAC-Veranstaltung

Rasanter Slalom abseits der Strecke

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Knapp vorbei ohne Touchieren der Pylone war am Samstag die Regel.

Gifhorn – 35 bis 37 Sekunden dauerte der Spaß pro Durchgang, und wenn man Glück hatte oder fahren konnte, blieben auch alle Pylonen an ihren Plätzen. Der ADAC-Ortsclub Gifhorn hatte zum Autoslalom eingeladen, zur 10. und 11. Veranstaltung.

Die gehobene Fahne signalisierte den Fahrern den Start zum Rennen.

„Wir fassen immer zwei Veranstaltungen zusammen, damit es sich für alle lohnt“, erklärte der Organisator Daniel Brusch. Denn die Teilnehmer auf dem Gelände des ehemaligen Bundesgrenzschutzes, nachdem man bis vor vier Jahren noch in Wesendorf startete, kamen aus ganz Norddeutschland mit ihren eigenen Rennwagen, die zum Teil, weil ohne Straßenzulassung, auf einem Trailer herangekarrt wurden.

Nach dem Start quietschten die Reifen der kleinen Boliden, die die 500 Meter lange Strecke abrasten. Für jeden touchierten oder umgefahrenen Pylonen erhielten die Fahrer drei Strafsekunden. Am Sonntagvormittag gab es die ersten von sieben Klassen, getrennt unter anderem nach Hubraum. Die ersten beiden Rennen wurden von Gifhornern gewonnen, Marc Lennars und Bennett Mohrmann trugen sich in die Siegerliste ein. Dafür gab es einen Pokal und Punkte, denn die Rennen zählen gleich zu vier umfassenden Wettbewerben, der ADAC-Meisterschaft, dem Welfenpokal, dem Mittelweser-Pokal und dem Stadtpokal Hannover, zählte Brusch auf.

Am Nachmittag kamen dann noch leistungsfähigere Sportwagen an die Reihe, wenngleich schon die Autos davor rasant beschleunigten und um die Pylonen kurvten. 52 Teilnehmer hatten im Vorhinein gemeldet, weitere kamen im Verlauf des Tages hinzu und nahmen teil. Probefahrten gab es nicht, einmal den Parcours abschreiten zu Fuß, ein Trainingslauf und dann ging es los zu den drei Wertungsläufen.

Am Samstag hatte es den ADAC-Youngster-Cup für Fahrer ab 16 Jahren gegeben, die mit einem vom ADAC gestellten Fahrzeug starten konnten. Insgesamt 25 Teilnehmer hatten sich gemeldet. Das Wetter blieb trocken. „Bei Regen hätten wir das Rennen mit Regenreifen durchgeführt“, sagte Brusch. Und wahrscheinlich nicht unter 40 Sekunden.

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