Landkreis soll Zuschuss für Sanierungsarbeiten erhalten

50 Prozent für Müllerschule

In den Jahren 2003 bis 2005 wurde die Fassade der Müllerschule in Wittingen saniert. Archivfoto: Peiser

Gifhorn/Wittingen. Die Fassade der Müllerschule Wittingen, Außenstelle der Berufsbildenden Schulen I, wurde für rund 109 257 Euro saniert.

Die Mitglieder des Kreis-Schulausschusses sprachen sich einstimmig dafür aus, dass der Kreis eine Zuweisung aus der Kreisschulbaukasse in Höhe von 50 Prozent, somit höchstens 54 628 Euro erhält.

Der Landkreis Gifhorn hat in den Jahren 2003 bis 2005 die Fassade der im Jahre 1953 erbauten Müllerschule in Wittingen auf der Haupteingangsseite des Gebäudes saniert. Die alte Fassade bestand aus einer ungedämmten verputzten Außenwandkonstruktion aus Mauerwerk. Die Fassadensanierung erfolgte mit einem Wärmedämmverbundsystem mit einer zehn Zentimeter dicken Dämmung. Sie wurde abschließend mit einem Strukturputz beschichtet und gestrichen. Die vorhandenen alten Holzfenster wurden durch wärmegedämmte Kunststofffenster ersetzt.

Die Eingangstreppe musste zurückgebaut werden, um eine thermische Trennung zwischen beiden Bauteilen herbeizuführen. Sie war direkt an das Gebäude angemauert worden. Durch Kältebrücken waren Feuchtigkeitsschäden im Außen- und Innenbereich der Kellerräume entstanden. Die neue Treppe aus vorgefertigten Betonteilen wurde im Eingangsbereich vorgesetzt. Entstanden sind Gesamtkosten in Höhe von 109 257, 66 Euro.

Dass die Maßnahme bereits im Jahr 2003 begonnen wurde, ist hier die über die Kreisschulbaukasse für die Jahre 2000 bis 2003 für den Sekundarbereich festgelegte Zuwendungshöhe von 50 Prozent maßgeblich.

Von Carola Peiser

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