Aus dem Polizeibericht: Trickbetrüger in der Region unterwegs / Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen

Polizei warnt vor „falschen Kollegen“

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(Symbolfoto)

Meine. Eine stark alkoholisierte Autofahrerin wurde am Montagnachmittag in Meine von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.

Die 50-jährige aus Schwülper befuhr mit ihrem Geländewagen den Ohnhorster Weg und fiel der Besatzung eines Streifenwagens der Meiner Polizei wegen ihrer unsicheren Fahrweise auf. Ein Test am Alkomaten ergab einen Promillewert von 2,46. Zudem war die Schwülperanerin nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Daraufhin leiteten die Polizisten gleich zwei Strafverfahren gegen die 50-jährige ein.

Wolfsburg. In einer Wohneinheit in der Straße Zuckerfabrik in Offleben, die derzeit von Asylsuchenden bewohnt wird, kam es am späten Montagabend zu einem Zimmerbrand. Nach ersten Informationen brach aus bislang ungeklärter Ursache gegen 22 Uhr ein Feuer in einem der Zimmer des zwei Wohneinheiten umfassenden eingeschossigen Wohnblocks aus. Die örtliche Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Nach bislang unbestätigten Aussagen soll es im Vorfeld des Brandes zu einer Körperverletzung gekommen sein. Hierbei wurde ein Bewohner verletzt. Zur Brandursache und der Schwere der Verletzungen kann derzeit noch nichts gesagt werden.

Wolfsburg. Schwere Verletzungen erlitt ein 19-jähriger autofahrer am Montagmorgen auf der Kreisstraße 44 zwischen Mackendorf und Saalsdorf. Der Mann aus dem Landkreis Helmstedt war mit seinem Polo aus bislang ungeklärter Ursache erst nach rechts und danach nach links von der Fahrbahn abgekommen. Anschließend stellte sich der Wagen quer und schleuderte abermals nach rechts, wo er nach rund 130 Metern mit der Fahrerseite gegen einen Baum prallte. Der junge Mann wurde im Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Er wurde mit einem Hubschrauber in die Uni-Klinik nach Magdeburg geflogen. Die K 44 war rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Uelzen. Vor falschen Polizeibeamten, die sich als Trickbetrüger ausgeben, warnt die Polizei in der Region. Seit Juni 2014 werden vermehrt älteren Bürger in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen telefonisch durch unbekannte Täter kontaktiert, welche sich als Polizeibeamte/BKA-Mitarbeiter ausgeben. Die Anrufer geben unter anderem vor, zur Sicherheit des vermeintlichen Opfers anzurufen: Zum Beispiel solen zum Schutz vor einem angeblich bevorstehenden Einbruch wertvolle Schmuckstücke oder Bargeld an einen Polizisten in ziviler Kleidung übergeben werden. Dabei sind die Täter auch in der Lage die Telefonnummer „0110“ oder die fast identische Telefonnummer des BKA 0611/55417 (echte Telefonnummer der Vermittlung des BKA 0611/55-0) im Display der Angerufenen erscheinen zu lassen. Bereits Mitte Juli 2014 gab es in Lüneburg einen entsprechenden versuchten Trickdiebstahl, bei denen die Täter scheiterten, weil der Betroffene besonnen reagierte und die „richtige“ Polizei kontaktierte.

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